Der Esche auf meinem Monatsfoto hat der Regen der letzten Tage anscheinend gut getan. Das bis in die Nachkriegszeit als Ziegeleigelände genutzte Grundstück ist nun inmitten der ständig zunehmenden „Nachverdichtung“ eine grüne Insel in Oberföhring.

Die ersten Wohnungen im Neubaugebiet „Prinz-Eugen-Park“ auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände wurden bereits bezogen – von einem Park ist aber momentan noch nichts zu erkennen.

Dabei lebte man jahrhundertelang bis zur Säkularisation in den Dörfern, die damals zum Hochstift Freising gehörten – zumindest politisch – wie auf einer Insel mitten in Bayern.

Anlässlich des 700jährigen Jubiläums des Verkaufs der Grafschaft Isarrain an das Hochstift Freising zeigt eine Ausstellung im Bürgerpark Oberföhring historische Dokumente.

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Wie im Flug ist inzwischen auch der Juli vergangen.

Bei wechselhaftem Wetter fielen einige Sommerfeste ins Wasser …

… aber die Natur hatte den Regen dringend nötig.

Gesundheitlich ging es weiter aufwärts – vor allem mein Yogakurs zeigt sehr positive Auswirkungen …

… so dass ich mich endlich bei der Schwabinger Reha abmelden konnte.

Ein Spaziergang im Englischen Garten mit dem obligatorischen Biergartenbesuch ließ mich endgültig wieder in München ankommen.

Für die vielen Touristen ist diese „Gebrauchsanleitung“ sicher äußerst hilfreich … 👍

Und wenn das Wetter nicht in den Biergarten einlädt, gibt es ja unzählige Sammlungen wie z.B. im Bayerischen Nationalmuseum zu besuchen.

Auch die aktuelle Ausstellung in der Hypo-Kunsthalle kann ich nur empfehlen.

Mit ihren lichtdurchfluteten Bildern weckt sie bereits die Vorfreude auf den kommenden Herbst 🍂 und Winter.

So hat wohl jede Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz.

Da der Sommer mal eine kurze Pause macht, nutzte ich den Sonntag mal wieder für einen ausgiebigen Museumsbummel.

Dass meine Wahl auf das Bayerische Nationalmuseum gefallen ist, lag an der Einladung zu einer ganz speziellen Führung zu diesem kuriosen Rollstuhl .

Der Kurator erklärte sehr anschaulich, warum das Exponat im gleichen Raum wie eine astronomische Uhr aus dem 18. Jahrhundert ausgestellt wird.

Denn dieses Wunderwerk der Astronomie mit seinen Rokoko-Putten, die sich mit allen zwölf Tierkreiszeichen vergnügen, ist genauso widersprüchlich wie der technisch ausgereifte Sessel aus der Zeit Ludwig XIV.

Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass die Astrologie von der Astronomie oft belächelt wird, hier aber in harmonischer Einheit dargestellt wird.

Bekannt ist das Bayerische Nationalmuseum aber nicht nur für seine Möbel aus den verschiedensten Jahrhunderten, sondern auch für die faszinierenden Stadtansichten aus dem 16. Jahrhundert.

Ich könnte Tage in dieser vielseitigen Sammlung verbringen, die weltliche Kunst mit religiösen Exponaten einzigartig verbindet.

Im Juni konnte ich mich voll und ganz der Urlaubsvorfreude hingeben. Da ich im Blog ein Reisetagebuch geführt habe, beschränke ich mich im Monatsrückblick auf die ersten drei Wochen.

Noch bevor es auf die Reise in den Hohen Norden ging …

… konnten wir am Hamburger Fischmarkt schon mal einen Vorgeschmack genießen.

Das Ebike wurde auch endlich wieder aus dem Keller geholt …

… und wir entdeckten unbekannte Ecken im Münchner Norden …

… und Altbekanntes entlang der Isar.

Der heftige Hagelsturm an Pfingsten trieb einigen Gartenbesitzern die Tränen in die Augen.

Frisch motiviert investierte ich in ein neues Rad mit Tiefeinstieg …

… auch wenn ich für den täglichen Weg ins Büro weiterhin die Trambahn nutze.

Ein wunderbares Theatererlebnis war ein weiteres Highlight, bevor wir dann endlich unsere Koffer für den Urlaub packen dürften.

Im Vergleich zum Junifoto ist die Wiese inzwischen gemäht worden, dafür dürfen sich die Insekten in der Stadt an den Wildkräutern im Trambahngleis erfreuen.

Nach ergiebigen Recherchen bin ich mir sicher, dass es sich um eine Esche handelt, da diese Bäume beim Bebauungsplan des ehemaligen Ziegeleigeländes westlich der Effnerstraße erwähnt wurden.

Dagegen sind vor unserem „Stangerlwald“ aus Birken und Zierkirschen diese Bauschranken gewachsen, weil unter dem Gehsteig Glasfaserkabel verlegt werden.

Hier in Büsum können wir jetzt noch eine Woche lang so richtig die Seele baumeln lassen.

Natürlich gehört dazu auch etwas Kultur, wie z.B. die Besichtigung der alten Dorfkirche St. Clemens aus dem 15. Jahrhundert.

Zu Ehren des ehemaligen Pfarrers und Chronisten Johann Adolfi Köster (genannt Neocorus) wurde diese Bronzestatue gestiftet und auf dem nach ihm benannten Platz in Szene gesetzt.

Aus dem 19. Jahrhundert stammt die wunderschöne Dorfwirtschaft „Alte Post“, in der man wie in einem Wohnzimmer aus vergangener Zeit speisen kann.

Sehenswert ist auch der Museumshafen in dem traditionsreichen Fischerdorf, das sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Heilbad gewandelt hatte.

Mit dem Rad lässt sich Büsum wunderbar erkunden, dabei bieten sich Pausen im erholsame Wohlfühlgarten …

… und natürlich am Strand an.

Hier kann man bei Ebbe ewig sitzen und den Wattläufern zuschauen, bevor die Nordsee wieder zurückkommt ♥️

Beim Monatsmotto G legte Antje mit einer britischen Großstadt vor, da bietet sich natürlich ein großbritannisches G nach unsere Kreuzfahrt zu den britischen Inseln förmlich an 👍

Dieser freundliche Gästebetreuer hat uns im Hafen von Greenock empfangen, bevor wir zu unserem Ausflug nach Glasgow gestartet sind, über den ich bereits hier berichtet habe 😊