Im Vergleich zum Monatsfoto im Mai ist der Baum auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei August Haid nun dicht belaubt, aber ich weiß immer noch nicht, was für eine Baumsorte das ist … vielleicht kann mir ja ein(e) Leser(in) mit botanischen Kenntnissen weiterhelfen? 🤔

Bei diesen Blüten bin ich mir aber ziemlich sicher, dass sie an Brombeersträuchern blühen.

Auf jeden Fall ist die Wiese auf dem Gelände mit den denkmalgeschützten Gebäuden ein wahres Paradies für Bienen 🐝 und andere Insekten 🐞

Werbeanzeigen

Voller Respekt lese ich gerade bei Antjes Monatsmotto F vom Fastenwandern im Allgäu, das mir bestimmt auch sehr guttun würde 🤗

Jetzt versuche ich erst einmal, mit dem F wie Fahrrad wieder etwas fitter zu werden, aber so eine Fastenkur behalte ich im Auge 👍

Nachdem ich fast acht Monate nicht mehr mit dem Radl unterwegs war, starteten wir vergangenen Sonntag erst mal mit einer kleinen Runde in den Münchner Norden.

Nach den starken Regenfällen im Mai führt die Isar immer noch sehr viel Wasser, aber die ersten Sonnenanbeter lassen sich schon auf den Kiesbänken am Oberföhringer Wehr braten.

Bei unserer Runde durch Freimann hab ich die Kirche St. Nikolaus entdeckt, deren Ursprünge bereits in das Jahr 1039, also über 100 Jahre vor der Gründung Münchens, zurückreichen.

Unsere Tour am heutigen Pfingstsonntag führte uns wieder entlang der Isar, aber diesmal in den Süden.

Im Schaugarten der Städtischen Baumschule Bischweiler stehen die Rosen zur Zeit in voller Blüte.

Wir kämpften uns über den dicht befahrenen Radweg und durch die Rauchwolken der Grills am Flaucher nach Thalkirchen, wo uns am Isarkanal wieder himmlische Ruhe empfing.

Im schattigen Garten des Asamschlössls gönnten wir uns eine ausgiebige Pause …

… bevor wir uns auf den Heimweg auf der linken Isarseite machten.

Der Mai begann mit Regen und viel Schnee in den Bergen, den wir bei unserem Kurzurlaub im Salzburger Land hautnah erleben durften.

Zwei schöne Geburtstagsfeiern, ein Ausflug zum Chiemsee und die ersten Rosen waren noch weitere Glanzpunkte in diesem ziemlich verregneten „Wonnemonat“.

Durch die starken Regenfälle führte die Isar Hochwasser und überflutete die beliebten Grillplätze im Stadtbereich.

Nicht nur wegen des schlechten Wetters, sondern auch aufgrund meiner immer noch eingeschränkten Bewegungsfähigkeit wurden die geplanten Berg- und Radltouren auf den Juni verschoben … schaumermal 🙄

Das kühle und nasse Wetter lässt die Blätter an „meinem“ Baum endlich so richtig sprießen (hier —> Vergleich zum Aprilfoto).

Für uns ist es heute fast unvorstellbar, wie hart die Arbeit in der Vergangenheit bei solch anhaltenden Regenfällen in den „Loamgruben“ der Ziegeleien gewesen sein muss.

Im Themengeschichtspfad Ziegeleien kann man darüber nachlesen und auf drei darin beschriebenen Radtouren der Geschichte nachspüren.

Für den Buchstaben E beim Monatsmotto Mai zeige ich heute nochmal ein eisiges Foto von unserem Kurzurlaub im Salzburger Land.

945D0912-017D-4E16-AA4B-689F3BEFF71B

Die nach den Gedenktagen von christlichen Märtyrern benannten „Eisheiligen“ beschreiben ein Wetterphänomen, bei dem jedes Jahr Anfang Mai ein Kälteeinbruch zu beobachten ist. Wenn man folgender Bauernregel glauben darf, haben sie sich aber heute mit der „Kalten Sophie“ endgültig verabschiedet:

„Pankrazi, Servazi und Bonifazi
sind drei frostige Bazi.
Und zum Schluss fehlt nie
die Kalte Sophie.“

4F351500-955C-471F-AED8-8DA194E59C68

Auf einem 155 Meter hohen markanten Felskegel überragt die Festung Hochwerfen ca. 40 km südlich der Stadt Salzburg das Salzachtal. Majestätisch wird die Burg von den mächtigen Gebirgszügen des Tennen- und Hagengebirges umgeben.

0DF1B8C5-39C5-4CB0-899D-0A7171C1389F

Die im 11. Jahrhundert erbaute Burganlage ist eine „Schwesterburg“ der Festung Hohensalzburg. Die rot-weiß-roten Fensterläden stammen noch aus der Nachkriegszeit, als die Festung als Ausbildungszentrum der Gendarmerie genutzt wurde.

E34A3515-DC9E-48DC-AAA8-9FB5D2AD2325

Der letzte Eigentümer aus dem Hause Habsburg Erzherzog Eugen war gleichzeitig auch der letzte Hochmeister des Deutschen Ordens. Heute ist das „K&K-Infanterie-Regiment, Hoch- und Deutschmeister No. 4“ wohl nur noch durch den zackigen Marsch, der meistens in Bierzelten gespielt wird, bekannt.

0FF92CD1-3CC5-475F-A4F2-85277CD98343

Während einer Burgführung konnten wir die fast 1.000jährige wechselvolle Geschichte des Gebäudes sehr anschaulich erleben.

03E6321A-5C2F-4B55-B890-764219CE037D

Erst im Jahr 1987 wurde die Burg für den Tourismus freigegeben und umfassend restauriert. Dabei konnten in einem Gewölbe romanische Fresken freigelegt werden.

87DF6229-043E-40E9-A71A-6186CA20CED0

Der Rundgang führte uns über unzählige Stufen von der Burgkapelle in den Gewölbekellern bis zur Glocke im Turm hinauf.

5F349A47-6924-4DDF-ABB6-E9CA65EB3A84

Danach hatten wir uns in der Burgschänke eine Stärkung mit einem herrlichen Apfelstrudel redlich verdient.

E9CE2918-473D-4152-B992-12DA3FE15829

Hier kommt niemand ungestraft vorbei!

Der Wahlspruch aus früheren Zeiten, der auf die Funktion der Burg als Zollstation hinweist, passt aber immer noch, zumal die Kanonen direkt auf die Autobahn gerichtet sind, wo mit dem „Pickerl“ auch heute noch ordentlich abkassiert wird … 😉