Nachdem der kräftige Regenguss heute Mittag die schwülwarme Luft aus München vertrieben hatte, konnte ich bei meinem Spaziergang entlang der Türkenstraße in Richtung Norden endlich wieder frei durchatmen.

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An der Fassade der ehemaligen Raiffeisenzentralbank lässt sich anhand des Merkurstabs noch die frühere Funktion des Gebäudes erkennen.

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Das große Fenster des Museums Brandhorst übernimmt hier die Funktion eines Spiegels.

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Dagegen war die frühere Funktion des Bürgerbüros der Maxvorstadt wesentlich profaner: es war eine öffentliche Bedürfnisanstalt.

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Auch das symbolträchtige Wirtshaus, der „Alte Simpl“, in dem sich die berühmt-berüchtigte „Schwabinger Bohème“ traf, befindet sich noch in der Maxvorstadt.

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Ich mag den Spätsommer 👍

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Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, entdeckt immer wieder interessante Fotomotive, die auch zum Nachdenken anregen.

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Warum ist z.B. am Türknauf des Ladens „Vollcorner“ in Haidhausen diese Eule zu sehen? Vielleicht, weil es weise ist, Bio-Lebensmittel zu kaufen? Oder ist sie mir nur aufgefallen, weil ich diese Woche aufgrund massiver Schlafstörungen eine Nachteule war? 🤔

Fragen über Fragen …

Auch außerhalb der bayrischen Grenzen dürfte der Hundertwasserturm in Abensberg bekannt sein. Er ist eines der letzten Werke des fantasievollen Künstlers Friedensreich Hundertwasser und wurde in Zusammenarbeit mit der Brauerei Kuchlbauer geschaffen.

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Nach den Plänen des Architekten Peter Pelikan, einem langjährigen Freund und Weggefährten Hundertwassers, entstand nun auch noch das Kunsthaus. Mit seinem schiefen Turm und seinen weichen und harmonischen Formen ist es dem Leben und Werk Friedensreich Hundertwassers gewidmet. Auf 280 Quadratmetern, die sich über 12 Ebenen erstrecken, werden dem Besucher mit zahlreichen Exponaten die Werke des genialen Künstlers näher gebracht.

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Obwohl nach einem Zitat Hundertwassers „Jeder Regentropfen ein Kuss des Himmels sei“, waren wir doch froh, dass Petrus endlich den Hahn wieder zugedreht hat und wir den Kunstgenuss im Biergarten ausklingen lassen konnten.

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Getreu dem Sprichwort „Warum in die Ferne schweifen, sieh‘ das Gute liegt so nah“ verbrachten wir eine wunderschöne Urlaubswoche am Mattsee im Salzburger Land.

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Die Ruhe am See im kinderfreien Kuschelhotel Seewirt war einfach Erholung pur, der Panoramapool mit Dachterrasse und der hoteleigene Seezugang machten den Urlaub perfekt. Ganz zu schweigen von den kulinarischen Genüssen am Frühstücksbüffet (von den selbstgemachten Marmeladen hab ich mir natürlich einen Vorrat mit nachhause genommen!) und beim 5-gängigen Abendmenü!

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Die Landschaft rund um den See lädt zum Wandern und Radfahren ein mit abwechslungsreichen Ausblicken in die Berge.

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Und wenn jeden Morgen ein Sonnenaufgang den See in traumhafte Farben taucht, dann geht einem einfach das Herz auf! ❤️

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Was schenkt man Männern zum Geburtstag? Sehr gerne wird statt der üblichen Kiste Wein ein „Jochen-Schweizer“-Gutschein verschenkt, der dann jahrelang in der Schublade vergammelt, bis das Ablaufdatum überschritten ist 😳

Uns passiert sowas natürlich nicht, denn wir haben das Erlebnis „Traumauto fahren“ gestern mit einer 5-stündigen Tesla-Probefahrt eingelöst 👍

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Auf unserer Rundfahrt von Bischofshofen über Hallstätter See, Wolfgangsee und Hallein konnten wir den Elektromotor auf Herz und Nieten testen.

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Das umweltfreundliche lautlose Gleiten und die Beschleunigung sind einfach unbeschreiblich! Für mich musste ein Auto bisher nur vier Räder haben und fahren, aber in dieses Technikwunder hab ich mich verliebt! ❤️

Der Stamm der Baiern oder Bajuwaren, der 520 n. Chr. erstmals genannt wird, entstand bereits im späten 5. Jahrhundert.  An der Stammesbildung waren Reste der ansässigen romanischen Bevölkerung und Gruppen verschiedener germanischer Stämme beteiligt. Der Name Baiowarii, der soviel wie „Männer aus Böhmen“ bedeutet, erinnert an Gruppen von Elbgermanen, die aus dem südlichen Böhmen über die Chamer Senke ins Donautal zogen. Von hier ausgehend besiedelten die Baiern noch im 6. Jahrhundert das Alpenvorland und drängen auch in einzelne Alpentäler vor.

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Denkmal für Herzog Tassilo

Bald gerieten sie unter die Oberhoheit der Franken, die das Geschlecht der Agilolfinger als Herzöge in Baiern einsetzten. Durch die vom Bistum Salzburg ausgehende Mission kamen im 8. Jahrhundert auch das Gebiet des heutigen Kärnten und Teile der Steiermark unter bairische Herrschaft. Herzog Tassilo III., der eine eigenständige Politik verfolgte und wohl ein bairisches Königtum anstrebte, wurde 788 von seinem Vetter Karl dem Großen gestürzt und Baiern dem Frankenreich einverleibt.

 

Donnerstag ist für mich DjÄ-Tag – wie schade, dass die Serie (wie auch die Fernseh-Krimis) so weit von der Realität entfernt ist …

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Im Gegensatz zu den stets die eindeutigen Diagnosen findenden Ärzten im Fernsehen fischen halt leider die „Götter in Weiß“ im echten Leben meist im Trüben.

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Und so haben sich mir heute bei der Fahrt zur Therapiebesprechung quer durch die Stadt zwar schöne Ausblicke geboten, aber das Ergebnis lautete weiterhin: Geduld, Geduld, Geduld … ommmmmmmmm 🤢