M wie Museum


Anlässlich ihrer 100. Ausstellung hat sich die Hypo-Kunsthalle etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: In einer multi-medialen Präsentation zeigte Jean-Paul Gaultier einen Querschnitt seines kreativen Schaffens

Durch Projektionen bekamen die Modepuppen lebendige Gesichter und sprachen die Besucher mit ihrer witzigen Mimik direkt an.

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Den letzten Raum widmete der Designer den Münchnern ganz persönlich – anscheinend fühlt auch er sich unter’m weiß-blauen Himmel wohl 🙂

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Da der Winter nun wieder eine Verschnaufpause einlegt, bietet sich für einen verregneten Sonntag der Besuch in der Ausstellung „Mit Leib und Seele“ in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung an.

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Obwohl das Fotografieren in der Ausstellung nicht erlaubt ist, habe ich mich doch getraut, ein paar Aufnahmen „aus der Hüfte“ (natürlich ohne Blitz!) zu schießen, da ich die Fotos ja nicht kommerziell nutze.

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Ziel der Ausstellung ist es, einen frischen Blick auf die Epoche des Rokoko zu werfen und den damaligen Zeitgeist und seine Glaubenswelt erlebbar zu machen.

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Die Ausstellung widerlegt in überzeugender Weise das Vorurteil, die Kunst des Rokoko als kitschig oder überladen zu betrachten. Vielmehr ist es den Künstlern gelungen, ihren körperbetonten Figuren Ausdruck und Seele einzuhauchen.

In den historischen Gewölben des Alten Hofs bietet der InfoPoint mitten in der Altstadt allen Interessierten Informationen zu Bayerns Schlössern und Museen an.

Wie herzlich der Besucher dort empfangen wird, zeigt schon die Eingangstür, die ich heute als „Montagsherzerl“ für Frau Waldspecht ausgesucht habe.

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Obwohl unser Besuch im herzigen Museum in Schliersee eine wahre Fundgrube für verrostete Objekte war, hab ich nun tatsächlich den Ultimo des Monats Septembers verschlafen, so dass mein Beitrag für Frau Tonaris „Rostparade“ erst heute erscheint.

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Dieses verrostete Scharnier hat zwar schon bessere Zeiten gesehen …

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… aber es hält immer noch die Tür an diesem Schäferwagen, der nun im Museum seinen wohlverdienten „Ruhestand“ genießen darf.

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Und da am Montag noch kein „Ultimo“ war, zeige ich halt heute zum Ausgleich für die Verspätung noch eine „herzige“ verrostete Zugabe … 😉

Da auf dem Etikett des „Museumsbiers“ ein Herzerl abgebildet ist, das auch die Bierkrüge im Museumsdorf ziert, hätte ich den „Engerl-Beitrag“ von gestern gleichzeitig als „Montagsherzerl“ für Frau Waldspecht veröffentlichen können.

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Aber damit mein Blog während der nächsten zwei (Wiesn-)Wochen nicht zu „bierlastig“ wird, hab ich noch ein anderes Motiv aus dem Museumsdorf mitgebracht … 🙂

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Im Lauf der Woche – und natürlich bei der „Rost-Parade“ – zeige ich bestimmt noch mehr Fotos von diesem Ausflug in die (bayerische) Vergangenheit.

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Dieser Engel wirbt für ein Bier, das es leider nicht auf der Wiesn zu trinken gibt, weil es nicht im Münchner Stadtgebiet, sondern direkt im Museumsdorf des ehemaligen Skirennläufers Markus Wasmeier in Schliersee gebraut wird.

Nur mit einem Schlierseer Trachtenhut bekleidet und einer Maß Bier in der Hand fühlt er sich anscheinend sehr wohl im Himmel, und deshalb schicke ich ihn diese Woche mit einem herzlichen Gruß aus Bayern an Sabienes Traumalbum.

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Zur Zeit schaffe ich es mal wieder nicht, die Fotos zu den verschiedenen Blog-Aktionen pünktlich zu veröffentlichen, obwohl mir ständig irgendwelche Herzerl oder Engerl „über den Weg laufen“ … 🙂

Mit ein bisserl Verspätung zeige ich deshalb heute für Sabienes Traumalbum diesen Engel, der einen Brunnen in dem wunderschönen Garten des Lenbachhauses ziert.

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