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Die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle beschäftigt sich mit dem Mythos der Samurai.

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Die Samurai-Kultur entstand etwa zur selben Zeit wie das Rittertum in Europa, sie dauerte aber über 700 Jahre. Während dieser Zeit war nicht der Kaiser Herr über Japan, sondern der Shogun: Als Oberhaupt des ‚Kriegeradels‘ befehligte er Millionen hochausgebildeter Kämpfer, die schon früh in ihrer Geschichte auch zur politischen Elite des Landes aufstiegen.

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Die aus edlen Metallen und kostbaren Stoffen hergestellten Rüstungen der Samurai waren nicht nur imposante Statussymbole, sondern dienten in erster Linie als wirkungsvolle Schutzpanzer. Die Verzierungen in Form von Dämonen, mythologischen Wesen oder gefährlichen Tieren sollten dem Krieger Kraft und Glück im Kampf verleihen.

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Die hochkarätige Sammlung des Ehepaars Ann und Gabriel Barbier-Mueller umfasst eine Zeitspanne vom 7. bis 19. Jahrhundert und wird erstmals in Deutschland präsentiert.

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Anhand von mehr als 100 Exponaten lässt die Ausstellung die spannungsvolle Geschichte des japanischen Rittertums lebendig werden.

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Seit ich vor fast vier Jahrzehnten der „Mona Lisa“ im Pariser Louvre in die Augen geschaut hab, fasziniert mich die Kunstepoche der Renaissance.

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Damals hab ich mich schon sehr gewundert, warum die Menschen vor dem Louvre Schlange stehen, wenn doch in München in der Alten Pinakothek mindestens ein genauso schönes Gemälde von Leonardo da Vinci hängt.

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In der aktuellen Ausstellung Florenz und seine Maler werden aber nicht nur religiöse Motive wie „Die Madonna mit der Nelke“ präsentiert, sondert sie zeigt, mit welchem Selbstbewusstsein die Maler der Renaissance auch sich selbst in Szene gesetzt haben.

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Denn erst bei näherer Betrachtung fällt auf, dass der Künstler Sandro Botticelli selbst aus seinem Gemälde „Die Anbetung der Könige“ herausschaut.

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Auch bei dieser Madonna zaubert ein liebenswertes und lebensechtes Detail jedem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht.

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Denn keine Kunstepoche zuvor hatte je ein am Daumen lutschendes Jesuskind gezeigt.

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Doch nicht nur die Motive der Gemälde sind bezaubernd, sondern auch die Handwerkskunst, bei der das Gold für Gemälde und nicht für Steaks verwendet wurde … 😉

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Die Ausstellung zeigt auch eine Vielzahl lebensechter Porträts aus dem 15. Jahrhundert, da die Kunst der Renaissance nach der Antike wieder den Menschen selbst abbildete, die wörtlich übersetzt in ihr wiedergeboren wurde.

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Augenzwinkernd taucht das Motiv des selbstbewussten Jünglings von Filippino Lippi auch im Souvenirshop auf, wo man sich ein Stück Toskana mit nachhause nehmen kann.

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Anlässlich ihrer 100. Ausstellung hat sich die Hypo-Kunsthalle etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: In einer multi-medialen Präsentation zeigte Jean-Paul Gaultier einen Querschnitt seines kreativen Schaffens

Durch Projektionen bekamen die Modepuppen lebendige Gesichter und sprachen die Besucher mit ihrer witzigen Mimik direkt an.

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Den letzten Raum widmete der Designer den Münchnern ganz persönlich – anscheinend fühlt auch er sich unter’m weiß-blauen Himmel wohl 🙂

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Da der Winter nun wieder eine Verschnaufpause einlegt, bietet sich für einen verregneten Sonntag der Besuch in der Ausstellung „Mit Leib und Seele“ in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung an.

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Obwohl das Fotografieren in der Ausstellung nicht erlaubt ist, habe ich mich doch getraut, ein paar Aufnahmen „aus der Hüfte“ (natürlich ohne Blitz!) zu schießen, da ich die Fotos ja nicht kommerziell nutze.

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Ziel der Ausstellung ist es, einen frischen Blick auf die Epoche des Rokoko zu werfen und den damaligen Zeitgeist und seine Glaubenswelt erlebbar zu machen.

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Die Ausstellung widerlegt in überzeugender Weise das Vorurteil, die Kunst des Rokoko als kitschig oder überladen zu betrachten. Vielmehr ist es den Künstlern gelungen, ihren körperbetonten Figuren Ausdruck und Seele einzuhauchen.

In den historischen Gewölben des Alten Hofs bietet der InfoPoint mitten in der Altstadt allen Interessierten Informationen zu Bayerns Schlössern und Museen an.

Wie herzlich der Besucher dort empfangen wird, zeigt schon die Eingangstür, die ich heute als „Montagsherzerl“ für Frau Waldspecht ausgesucht habe.

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Obwohl unser Besuch im herzigen Museum in Schliersee eine wahre Fundgrube für verrostete Objekte war, hab ich nun tatsächlich den Ultimo des Monats Septembers verschlafen, so dass mein Beitrag für Frau Tonaris „Rostparade“ erst heute erscheint.

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Dieses verrostete Scharnier hat zwar schon bessere Zeiten gesehen …

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… aber es hält immer noch die Tür an diesem Schäferwagen, der nun im Museum seinen wohlverdienten „Ruhestand“ genießen darf.

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Und da am Montag noch kein „Ultimo“ war, zeige ich halt heute zum Ausgleich für die Verspätung noch eine „herzige“ verrostete Zugabe … 😉

Da auf dem Etikett des „Museumsbiers“ ein Herzerl abgebildet ist, das auch die Bierkrüge im Museumsdorf ziert, hätte ich den „Engerl-Beitrag“ von gestern gleichzeitig als „Montagsherzerl“ für Frau Waldspecht veröffentlichen können.

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Aber damit mein Blog während der nächsten zwei (Wiesn-)Wochen nicht zu „bierlastig“ wird, hab ich noch ein anderes Motiv aus dem Museumsdorf mitgebracht … 🙂

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Im Lauf der Woche – und natürlich bei der „Rost-Parade“ – zeige ich bestimmt noch mehr Fotos von diesem Ausflug in die (bayerische) Vergangenheit.

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