Die Worte „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ sind angelehnt an die Anfangsverse von Wolfgang von Goethes Vierzeiler Erinnerung:

„Willst du immer weiter schweifen?

Sieh, das Gute liegt so nah.

Lerne nur das Glück ergreifen,

Denn das Glück ist immer da.“

Dieses leicht umgestaltete Zitat verwendet man, um auszudrücken, dass die Heimat genau so schön sein kann wie ferne Länder, oder um auf unmittelbare Lösungsmöglichkeiten für ein Problem hinzuweisen. So wird mit diesem Zitat für Tourismus im eigenen Land geworben.

(Quelle: Wikipedia)

Das Thomas Cook Reisebüro am Viktualienmarkt hat sehr spontan auf die unerfreulichen Entwicklungen am Reisemarkt reagiert.

Im Schaufenster des Ladens spiegelt sich die Pfarrkirche St. Peter, dem Inbegriff Münchner Identität („Solang der Alte Peter am Petersbergl steht …“)

Auch wenn der Viktualienmarkt seit Jahrzehnten unverändert erscheint, entdeckt man beim näheren Hinschauen Veränderungen, die das Bild der weltoffenen und toleranten Großstadt zeichnen.

So ist z.B. dieses rote Ampelmännchen in Wirklichkeit ein lesbisches Pärchen, während sich bei grün zwei verliebte Jungs an die Hand nehmen.

Schon lange besteht das kulinarische Angebot auf dem Markt nicht nur aus Würstel und Kraut 😉

Sehr gut gefällt mir auch dieser dezente Hinweis am Liesl Karlstadt Brunnen, dass man aus den Brunnen Trinkwasser zapfen kann.

Wo vor 100 Jahren noch Mühlen an rauschenden Bächen klapperten, befindet sich inzwischen Münchens absolutes „In-Viertel“.

Südlich der Altstadt wurde Mitte des 19. Jahrhunderts rund um den Gärtnerplatz die Isarvorstadt geplant.

Bei einem kulinarischen Rundgang lernten wir heute ein Stadtviertel kennen, das nicht bunter sein könnte.

Da heute zufällig das jährliche Gärtnerplatzfest stattfand, versteckte sich der berühmte Architekt Friedrich von Gärtner, dem der Platz seinen Namen verdankt, hinter bunten Luftballons.

Nach einem interessanten Einblick in die Geschichte des Hotels Deutsche Eiche auf der Dachterrasse und frisch gestärkt mit fantastischen Fleischpflanzerln starteten wir die Tour durch das berühmte Glockenbachviertel.

Wir staunten über die Veränderung eines ehemaligen Arbeiterviertels, in dem vor einigen Jahren ein Heizkraftwerk zur Luxusimmobilie umfunktioniert wurde …

…. wobei die Aufwertung des Viertels zur beliebten Wohngegend schon Mitte des 19. Jahrhunderts mit solch herrlichen Gründerzeitbauten begann.

Es existieren allerdings auch noch einige Bausünden aus den 60er Jahren, die aber eine lebendige Kneipenkultur richtig liebenswert macht.

Wir kehrten auf unserem Rundgang in den verschiedensten Lokalen zu einigen Verkostungen ein, wo unsere Gruppe immer äußerst herzlich begrüßt wurde.

So verging die Zeit auf diesem kurzweiligen Spaziergang wie im Flug. Es gab viele lustige, aber auch besinnliche Momente, die unser charmanter und überaus kompetenter Stadtführer Sebastian praktisch aus dem Hut zauberte 🤗

Schließlich fanden wir auch noch den Bach, der dem Viertel seinen Namen gab, wobei er an dieser Stelle noch Westermühlbach heißt.

Nach einem kleinen Schlenker durch den inzwischen als Park genutzten Alten Südlichen Friedhof waren wir schon am Ziel unserer Tour.

Inzwischen hingen wir fast so schlapp wie diese Matratze, die eigentlich ein Brunnen ist, in den Seilen.

Umso mehr freuten wir uns über den Espresso mit einem herrlichen Schokokuchen im Café Tabularasa, und das Eis zum Abschluss vom Eiscafé Eismeer war dann wirklich noch die absolute Krönung ♥️

Nach dem verregneten ersten Septemberwochenende konnten wir gestern endlich wieder mal den Samstag für eine schöne Radtour nutzen.

Isaraufwärts ging es wieder mal in Richtung Thalkirchen, wo wir eine interessante Veranstaltung des  Bauchzentrums am Chirurgischen Klinikum München Süd besuchen konnten.

Über das Thema Darm und seine Probleme wird in Deutschland selten offen gesprochen. Besonders bei Darmkrebs kann das gefährlich werden: Jährlich erkranken über 61.000 Menschen daran – und damit ist Darmkrebs in Deutschland bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung.

Unter dem Motto „Darmkrebsvorsorge – Wann, wie und wer?“ beantwortete das Ärzteteam alle Fragen rund um das Thema Darmkrebs und Vorsorgemöglichkeiten.

Highlight war das begehbare Darmmodell der Felix Burda Stiftung (das größte Darmmodell Europas). Interessierte konnten erkunden, wie ein gesunder Darm von Innen aussieht und welche krankhaften Veränderungen es gibt.

Zudem informierte das Ärzteteam mit Chefarzt Prof. Dr. med. Thomas Mussack über Darm- und Bauchspiegelungen, inklusive Vorführungen der Geräte.

Wir hatten Gelegenheit zu einem persönlichen und sehr aufschlussreichen Gespräch mit dem außerordentlich sympathischen Chefarzt.

Nach dieser kurzweiligen Pause ließen wir den Darm dann links liegen und traten wieder in die Pedale 😊

Leicht ansteigend führte uns der auf der ehemaligen Trasse der Isartalbahn verlaufende Radweg nach Solln.

Über die Großhesseloher Brücke machten wir uns nach einem atemberaubenden Blick ins Isartal schon wieder auf den Rückweg nach Bogenhausen.

Leider gibt’s davon keine Fotos mehr, weil der Akku meines Handys den Geist aufgegeben hatte … zum Glück 🍀 waren’s nicht die Batterien unserer Pedelecs 😂

Beim Buchstaben I für Antjes Monatsmotto war das Motiv natürlich klar: unsere Isar, die mal als reißender Gebirgsfluss und dann wieder ganz gemächlich durch München fließt und dieser Stadt ihren unverwechselbaren Charme verleiht ♥️

Nachdem ich meinen August-Beitrag bereits veröffentlicht hatte, zeigte sich der Monat mit strahlend blauem Himmel nochmal von seiner besten Seite.

Bei der heutigen Aufnahme sieht man, dass die Wiese am denkmalgeschützten Ziegelstadl an der Taimerhofstraße inzwischen schon braun wird … ich bin gespannt, ob sich das Laub der Esche auch noch herbstlich verfärbt, bevor die Blätter fallen.

Erst beim Erstellen des Monatsrückblicks ist mir aufgefallen, dass ich vergessen habe, meinen Beitrag zu Antjes Monatsmotto für den August einzustellen.

Dies hole ich hiermit nach: stellvertretend für die in meiner Heimat Bayern typischen Maibäume zeige ich den Maibaum und die Kirche St. Lorenz in Oberföhring.

Im August war ich viel mit dem Rad unterwegs, an den Wochenenden machten wir eine schöne Tour nach Schleißheim und zum Olympiapark.

Auch für den täglichen Weg ins Büro nutzte ich teilweise mein neues Pedelec, in das ich mich inzwischen wirklich verliebt habe.

Dagegen bleibt abzuwarten, wie lange sich die Elektroroller als aktuelle Modeerscheinung halten.

Für einen Biergartenbesuch ist nach wie vor das Radl das Verkehrsmittel der 1. Wahl.

Da es in den Nächten oft geregnet hat, blühte die Natur nochmal so richtig auf, bevor es nun herbstlich wird.

Da aber der Herbst bekanntlich auch noch schöne Tage hat, freue ich mich schon sehr auf die kommenden Monate, wenn nach den Ferien endlich wieder das Aquajoggen und mein Yogakurs fortgesetzt werden.

Und mit Lesestoff für die kühleren Abende hab ich mich auch schon eingedeckt.

Nicht nur bei strahlendem Sonnenschein lohnt sich ein Ausflug zum Tegernsee.

Unser Ziel am 15 . August (nur ein Feiertag in überwiegend katholischen Gemeinden Bayerns!) war diesmal das Westufer des Sees.

Kurz vor Gmund am Tegernsee konnten wir das sog. Schaftlacher Kreuz bewundern, eines der ältesten noch erhaltenen Monumentalkruzifixe, das aus dem späten 10. Jahrhundert datiert.

Sehenswert ist auch die Madonnenfigur aus dem 14. Jahrhundert in ihrer barocken Ausschmückung.

Der Esche auf meinem Monatsfoto hat der Regen der letzten Tage anscheinend gut getan. Das bis in die Nachkriegszeit als Ziegeleigelände genutzte Grundstück ist nun inmitten der ständig zunehmenden „Nachverdichtung“ eine grüne Insel in Oberföhring.

Die ersten Wohnungen im Neubaugebiet „Prinz-Eugen-Park“ auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände wurden bereits bezogen – von einem Park ist aber momentan noch nichts zu erkennen.

Dabei lebte man jahrhundertelang bis zur Säkularisation in den Dörfern, die damals zum Hochstift Freising gehörten – zumindest politisch – wie auf einer Insel mitten in Bayern.

Anlässlich des 700jährigen Jubiläums des Verkaufs der Grafschaft Isarrain an das Hochstift Freising zeigt eine Ausstellung im Bürgerpark Oberföhring historische Dokumente.

Wie im Flug ist inzwischen auch der Juli vergangen.

Bei wechselhaftem Wetter fielen einige Sommerfeste ins Wasser …

… aber die Natur hatte den Regen dringend nötig.

Gesundheitlich ging es weiter aufwärts – vor allem mein Yogakurs zeigt sehr positive Auswirkungen …

… so dass ich mich endlich bei der Schwabinger Reha abmelden konnte.

Ein Spaziergang im Englischen Garten mit dem obligatorischen Biergartenbesuch ließ mich endgültig wieder in München ankommen.

Für die vielen Touristen ist diese „Gebrauchsanleitung“ sicher äußerst hilfreich … 👍

Und wenn das Wetter nicht in den Biergarten einlädt, gibt es ja unzählige Sammlungen wie z.B. im Bayerischen Nationalmuseum zu besuchen.

Auch die aktuelle Ausstellung in der Hypo-Kunsthalle kann ich nur empfehlen.

Mit ihren lichtdurchfluteten Bildern weckt sie bereits die Vorfreude auf den kommenden Herbst 🍂 und Winter.

So hat wohl jede Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz.