Da es am Freitagmorgen etwas bewölkt war, besuchten wir endlich den wohl berühmtesten Südtiroler.

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Es wurde ja lange diskutiert, ob es pietätlos ist, eine ca. 5000 Jahre alte mumifizierte Leiche auszustellen.

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In einem abgegrenzten Bereich wird dem Besucher ein Blick auf die in einer Kältekammer verwahrten Mumie ermöglicht. Selbstverständlich ist das Fotografieren dort nicht erlaubt.

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Ich persönlich fand jedoch die Art der Dokumentation sehr beeindruckend, denn anhand seiner Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände gewinnt der Besucher einen einzigartigen Eindruck in „Ötzis“ Lebensbedingungen.

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Was wir am Samstag unternommen haben, erzähle ich dann morgen … 😉

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Bereits im 17. Jahrhundert verbrachten wohlhabende Bozner Bürger die Sommermonate auf dem Ritten, weil es auf der Hochfläche wesentlich kühler als in der heißen Landeshauptstadt ist.

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Wesentlich komfortabler als damals schwebten wir mit der futuristisch gestalteten Seilbahn nach Oberbozen.

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Auf einem aussichtsreichen Plateauweg wanderten wir von dort in das beschauliche Dorf Maria Himmelfahrt.

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Der kurzweilige Weg bot immer wieder schöne Ausblicke rüber zum Schlern und seiner Seiseralm.

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Von Maria Himmelfahrt bis Klobenstein führt die bereits 1907 gebaute Rittenbahn, die wir genauso wie die Seilbahnen und Busse kostenlos mit unserer Bozen-Card nutzen konnten.

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Natürlich saßen wir unterwegs auch selig bei einem Glaserl Wein … 🍷

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(Teil 6 folgt …)

Am Mittwoch schwebten wir erneut mit der Seilbahn über die Weinberge hinunter ins Tal.

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Unser heutiges Ziel war Schloss Runkelstein mit seinen wunderbaren mittelalterlichen Fresken.

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Beim Rundgang durch die Burg, die wir als Inhaber der Bozen-Card kostenlos besuchen durften, erhielten wir dank dieser ausdrucksstarken Darstellungen einen lebendigen Eindruck des höfischen Lebens vor 600 Jahren.

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Die Szenen zeigen neben Ritterturnieren auch Liebespaare im Gespräch (natürlich in gebührendem Abstand! 😉)

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Dagegen zeigen die Fresken des Arkadengangs im Sommerhaus  mythologische Szenen.

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Nach diesem Ausflug ins Mittelalter ließen wir uns bei einer Weinprobe im Hotel noch in die Südtiroler Winzerkunst einweisen 🍷

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(Morgen geht’s weiter … )

Nach dem ausgiebigen Spaziergang durch Bozen (inkl. des steilen Rückwegs von der Seilbahnstation zum Hotel) ließen wir es am Dienstag etwas ruhiger angehen.

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Die Panoramastraße des Salten bot uns immer wieder neue Ausblicke in die Südtiroler Bergwelt.

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In Hafling entdeckten wir nicht nur ein für diese Region so typisches Exemplar …

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… sondern auch eine schöne Wirtschaft mit Bergblick 👍

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In der strahlenden Herbstsonne genossen wir den goldenen Oktober und überlegten, was wir wohl am nächsten Tag unternehmen werden …

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(Teil 4 folgt …)

Nach einem Spaziergang durch den hübschen Ort ging es am Montag mit der Seilbahn hinunter nach Bozen.

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Entlang des Flusses Talfer führt eine schöne Promenade in die Altstadt.

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Wir ließen das Schloss Maretsch mit seinen Weingärten links liegen und landeten direkt am malerischen Obstmarkt.

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Unter den Lauben der Altstadt und an der Piazza Walther genossen wir das südländische Flair in dem historischen Marktort.

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Mit der Seilbahn ging es dann wieder hinauf in unseren Urlaubsort, wo uns wie jeden Abend ein abwechslungsreiches Tiroler Menü erwartete.

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(Teil 3 gibt’s morgen …)

Heute ist genau das richtige Wetter, um mich mit den sonnigen Fotos aus unserem Südtirolurlaub etwas aufzuwärmen.

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Auf der atemberaubenden Panoramastraße von Bozen nach Jenesien bietet sich ein herrlicher Blick ins Eisacktal.

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Im Garten unseres Urlaubsdomizils genossen wir bei einer Südtiroler „Marendn“ die Aussicht hinüber zur Seiseralm.

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Die Abendsonne tauchte das Bergpanorama in ein romantisches Licht und der Urlaub konnte beginnen …

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(Fortsetzung folgt 😎)

Wenn man ein paar Meter von der noblen Maximilianstraße entfernt diesen Laden betritt, fühlt man sich sofort in die Kindheit versetzt.

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Gleich neben dem mondänen Hotel Mandarin Orientel befindet sich die im Jahr 2010 eingerichtete Hausbäckerei E. Knapp & R. Wenig. Dort wird seitdem nach teilweise über 100 Jahre alten Rezepten Brot und Kuchen gebacken – der Duft ist unbeschreiblich! 👍

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Die Bäckerei knüpft an eine lange Tradition an, denn gleich daneben befand sich schon vor über 100 Jahren in den Kellergewölben der Kunstmühle Jakob Blum eine Bäckerei. Heute erinnert an die damalige Bäckerei ein erhaltener Steinbackofen im Keller der Neuturmstraße.

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In der Mühle gibt es seit 1988 einen Mehlladen, in dem alle Produkte der Hofbräuhaus-Kunstmühle durch Haushalte und Großverbraucher erworben werden können.

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Die Hofbräuhaus-Kunstmühle ist die einzige produzierende Mühle im Großraum München. Sie befindet sich in 4. Generation der Familie Blum und arbeitet teilweise noch mit über 100 Jahren alten Maschinen.