Nach dem Anlegen bleibt uns noch genügend Zeit für ein ausgiebiges Frühstück an Bord und einen letzten Rundgang auf dem Pooldeck.

Während sich das Schiff langsam leert, genießen wir nochmal die Aussicht auf den Hamburger Hafen.

Ein Shuttle-Bus bringt uns zurück zum bewachten Parkplatz, wo wir unser Auto während der Kreuzfahrt abgestellt hatten.

Da gerade der Hamburg-Marathon stattfindet, wird uns wegen der Sperrungen am Hafen noch eine ausgiebige Stadtrundfahrt durch St. Pauli geboten … 😉

Unser Urlaubsort Büsum empfängt uns mit Wind und Wellen, und wir freuen uns, dass sich die Nordsee beim ersten Strandspaziergang gerade zeigt.

In der Vergangenheit hab ich nämlich schon oft erlebt, dass aufgrund der Gezeiten an der Nordseeküste das Meer immer weg ist, wenn ich grade da bin 😂

Bei der guten Luft schmecken die Nordseekrabben mit „Nordseeknolle“ natürlich ausgezeichnet … und die Rote Grütze mit Vanillesauce ist ein Traum! ♥️

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Unser letzter Tag an Bord beschert uns nochmal einen Seetag.

Bei strahlendem Sonnenschein genießen wir den Spaziergang auf Deck 14, während die Liegen rund um die Pools bereits belagert werden.

Zum Glück gibt es ja auf so einem großen Schiff genügend andere Unterhaltungsmöglichkeiten 👍

Wir persönlich schätzen auf der MSC vor allem das musikalische Angebot sehr, bei dem für jeden Geschmack etwas geboten wird.

Am Abend verabschiedet sich das gesamte Ensemble im Theater mit einer „Best-of-Show“, die sowohl Akrobatik als auch Musical und natürlich Klassik enthält – Gänsehaut pur! ♥️

Als dann mitten in der Nacht bei der Einfahrt von der Nordsee in die Elbe die AidaPerla mit lautem Partysound an uns vorbei fährt, wissen wir endgültig, dass wir das richtige Schiff gewählt haben 😂


Gerade haben wir im Hafen Altona angelegt und freuen uns jetzt noch auf eine Woche mit Wind und Wellen in Büsum, bevor es zurück in die bayerische Hitze geht.

Am Freitagmorgen sehen wir bei der Einfahrt in den Hafen von Invergordon bereits wieder etwas blauen Himmel durch die Wolkenlücken.

Allerdings hätten wir in den schottischen Highlands keine hässlichen Ölplattformen erwartet.

Später erfahren wir, dass die Plattformen nur zur Reparatur in den Hafen geschleppt werden und dort nicht nach Öl gebohrt wird.

Unser Treffpunkt im Theater zum Ausflug nach Loch Ness wurde heute zu einer absolut unchristlichen Zeit angesetzt, die Ausschiffung verläuft aber wieder genauso professionell und reibungslos wie an den vorhergehenden Tagen.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt durch Inverness, der Hauptstadt der schottischen Highlands, führt unsere Panoramafahrt zum Loch Ness, der vor allem wegen seines angeblichen Bewohners bekannt ist.

Die landschaftliche Schönheit ist einfach überwältigend, aber leider auf den Fotos kaum nachvollziehbar.

Sehr passend war auch der Spruch unserer schottischen Reiseleitung: „Wenn man in den Highlands die Berge sieht, regnet‘s bald, wenn man sie nicht sieht, regnet’s schon …“ 😂

Wir kommen bereits mittags wieder zum Hafen zurück, so bleibt diesmal noch genug Zeit, den Ort zu erkunden und ein paar Souvenirs einzukaufen … und die Postkarten aus Glasgow einzuwerfen 😊

Auch hier wird das Ablegen mit den Pfeifen von Dudelsäcken begleitet … wir haben die Schotten als ausgesprochen liebenswürdig erlebt und kommen gerne wieder!

Nach den vielen Eindrücken der vergangenen Tage freuen wir uns auf einen Ruhetag an Bord, während wir die Nordküste Schottlands umrunden.

Von Greenock im Westen nach Invergordon im Osten Schottlands legen wir an diesem Seetag 560 Seemeilen bei einer Geschwindigkeit von max. 19 Knoten zurück.

Das Wetter ist etwas stürmisch, aber da wir bisher keinen Regentag während unserer Kreuzfahrt hatten, nehmen wir’s mit Fassung.

Während die amerikanischen Gäste an Bord ihren Independence Day feiern …

… entdecken wir auf unserem Schiffsrundgang einige neue Einrichtungen wie z.B. den praktischen Bar-Service in den Buffet-Restaurants …

… und beobachten die Wellen durch die Bullaugen an der Savannah-Bar.

Am Mittwochmorgen begrüßen uns bereits die Ausläufer der schottischen Highlands bei der Einfahrt in den Hafen von Greenock.

Wir haben für heute eine Stadtbesichtigung von Glasgow gebucht, die bereits am Vormittag startet.

Dieses Mural nimmt mit dem Rotkehlchen Bezug auf Glasgows Stadtheiligen St. Mungo, da sich eine Legende um ihn und diesen Vogel rankt.

Während der sehr kompetenten Stadtführung bekommen wir nicht nur die viktorianische Architektur zu sehen, sondern es bleibt auch genügend Zeit, um in einem Pub den schottischen Whisky zu testen.

Gerne wären wir dort noch etwas länger geblieben, aber der Bus musste leider zurück zum Schiff.

Während auf der Autobahn die schottische Landschaft an uns vorbeifliegt, trösten wir uns damit, dass wir noch in einem zweiten schottischen Hafen anlegen werden.

Mit dem Gepfeife aus Dudelsäcken werden wir schon wieder verabschiedet … und ich hatte nicht mal eine Gelegenheit, die Ansichtskarten in den Briefkasten zu werfen … 😳

Die Route geht zurück nach Süden, so dass wir von unserer Balkonkabine auf der Backbordseite am Dienstagmorgen wieder den Sonnenaufgang sehen können.

Unsere Anlegestelle ist direkt im Hafen von Dublin, der Hauptstadt der irischen Republik.

Da unser gebuchter Ausflug erst mittags stattfindet, haben wir genügend Zeit, das Anlegemanöver in unserer Kabine vom Bett aus zu verfolgen.

Ganz spontan hatten wir noch am Vorabend eine Fahrt durch die Wicklow-Mountains zur berühmten Klostersiedlung Glendalough im „Tal der zwei Seen“ gebucht.

Im frühen 6. Jahrhundert hatte sich der Heilige Kevin an diesen Ort zurückgezogen und damit eines der bedeutendsten Zentren des christlichen Glaubens begründet.

Die frühchristlichen Bauten sind ausgesprochen gut erhalten und lassen eine ganz eigentümliche Mystik spürbar werden.

Es gibt unzählige Legenden, die sich um Irlands Heilige ranken, in denen die keltische Mythologie, die noch deutlich die Spuren altirischer Gottheiten in sich trägt, weiterlebt.

Nach diesem eindrucksvollen Tag verabschiedet sich Irlands Küste von uns mit einem zauberhaften Sonnenuntergang.

Entlang der irischen Ostküste geht es weiter in Richtung Norden.

Wir genießen die Abendsonne auf dem Balkon unserer Kabine …

… und freuen uns über den romantischen Sonnenuntergang über der irischen See.

Am nächsten Morgen erreichen wir unsere Anlegestelle im Industriehafen von Belfast in Nordirland.

Ein Shuttlebus bringt uns ins lebhafte Zentrum der Stadt, die noch vor einigen Jahren für negative Schlagzeilen gesorgt hat.

Wir sind überrascht, wie sauber die Stadt ist – nur der Linksverkehr ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig.

Magisch angezogen von der Bezeichnung der Bar legen wir dort eine kleine Pause ein.

Endlich können wir das „braune Zeug“ probieren, für das Irland 🇮🇪 so berühmt ist.

Frisch gestärkt geht es weiter durch die kontrastreiche Innenstadt von Belfast, in der sich alte Backsteinbauten mit moderner Architektur vermischen.

Natürlich gehört auch eine Portion „Fish & Chips“ zu einem Besuch im Vereinigten Königreich – diesmal gibt’s aber frisches Quellwasser aus der Flasche dazu.