O wie "oben, unten …"


Jeden Morgen, wenn ich zur U-Bahn gehe, steigt meine Stimmung augenblicklich, wenn ich an dieser herrlich duftenden Rosenhecke vorbei komme. Doch nur ein paar Schritte weiter holt mich die lärmende Baustelle für die neue U-Bahn-Trasse wieder in die Realität zurück.

Das brachte mich auf die Idee, dass sich der Ort auch hervorragend für Renees Projekt eignet.

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Bei meiner 3. Version für Renees Projekt, bei dem man sich einfach nur einmal um die eigene Achse dreht, und nach rechts, oben, vorne, links, unten und hinten fotografiert, hab ich es diesmal nicht über’s Herz gebracht, die bunten Farben am Promenadeplatz in schwarz-weiß umzuwandeln.

Wie man sieht, werden Michael Jacksons Fans nicht müde, die Gedenkstätte am Fuß des Denkmals von Orlando di Lasso zu pflegen.

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Heute hab ich in der Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein meine zweite Version zu Renees Projekt am Lenbachplatz aufgenommen.

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Noch bevor die Natur wieder schwarz-weiß wurde, habe ich mal versucht, Renees Idee umzusetzen.

Dabei soll von einem bestimmten Standpunkt aus jeweils ein Bild nach rechts, eins nach links, eins nach oben, eins nach unten, eins nach vorn und eins nach hinten gemacht werden. Man steht also selbst im Mittelpunkt und man dreht sich um die eigene Achse. Anschließend werden die sechs Bilder in ein 1:1 (300 x 300 pixel) Format beschnitten, in scharz/weiß gewandelt und zu einem neuen Bild zusammengefügt.

Meine Collage ist am Odeonsplatz entstanden und zeigt links von mir die Theatiner- kirche, rechts die Residenz, vor mir die Ludwigstraße und hinter mir die Feldherrn- halle. Und die Gedenkplatte im Pflaster erinnert an die Polizisten, die beim sog. „Hitlerputsch“ am 8. November 1923 getötet wurden.

Wie sehr es mir Spaß macht, Gäste durch „mein“ München zu führen, hab ich ja nun schon öfters erlebt. Ein besonderes Erlebnis war es gestern, mit zwei ausgezeichneten Fotografinnen unterwegs zu sein, denn Claudia und Gisela haben mir gezeigt, wie es sich anhört, wenn die „Motivklingel“ läutet … 😉

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Ganz spontan hab ich dabei ein paar Fotos für die 15-Minuten-Challenge geschossen – und wo die „Location“ war, dürft ihr selbst erraten! 😀

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Der Schelling-Salon ist immer noch ein Lokal, in dem man sich sofort wohlfühlt, sobald man es betreten hat.

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Und auch der Service ist perfekt, denn zwischen dem „Overhead-Foto“ am Eingang und dem Moment, als uns der Germknödel serviert wurde, lagen exakt 15 Minuten, so dass dabei sogar ein Beitrag für Renees Fotoprojekt entstanden ist.

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Gerne nehme ich mir die Kritik einer Leserin zu Herzen, die meinte, mein Blog wäre inzwischen sehr „bierlastig“ geworden … 😉

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Und da ich sowieso einen neuen Header brauchte, hab ich mich heute für das Fotoprojekt 1 Ort – 15 Minuten auf das 45,5 Meter hohe Städtische Hochhaus begeben.

Zum Glück gibt’s dort auch einen normalen Aufzug, so dass ich weder den nicht sehr vertrauenserweckenden Paternoster noch die Treppe in den 12. Stock nehmen musste. Seid ihr schon mal in einen Paternoster eingestiegen? In München gibt es noch einen im Polizeirevier in der Ettstraße, der in manchen Tatort-Folgen schon zu sehen war.

Zur Zeit ist dort eine sehr gute Ausstellung zur Stadtentwicklung zu sehen, auf die mich ein Leser hingewiesen hat – vielen Dank dafür!

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