Z wie Zwölf mal


Auch im Jahr 2019 schaue ich jeweils am Montsende nochmal zurück.

Während der Januar ein Schneechaos in den Bergen brachte, ging bei mir die Ärzteodyssee weiter. Nach der vierten Schulterluxation innerhalb von 30 Jahren wurde mir dringend zur OP geraten. Und so schau ich nun durch das Krankenhausfenster in den blauen Himmel und hoffe, dass mir der Februar weniger Schmerzen beschert.

Trotzdem bot mir der Januar auch einige Highlights wie den Besuch der Renaissance-Ausstellung und einen Ausflug ins verschneite Voralpenland.

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Nachdem es mir

2010 mit dem Hofgarten
2011 mit dem „Nackerten Mo“ im Alten Botanischen Garten und
2012 an der Isar beim Müllerschen Volksbad

gelungen ist, ein Motiv im Wandel der Jahreszeiten zu fotografieren, probiere ich es heuer mal mit „meinem Baum“ bei der Alten Ziegelei in Oberföhring.

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Über die Besitzer der Ziegeleien, die sog. „Loambarone“, die München reich gemacht hat, aber ohne die es München auch nicht geben würde, werde ich dann im Lauf des Jahres berichten.

Der Oktober verdiente seinen Beinamen „goldener“ und brachte nochmal sommerliche Temperaturen. Natürlich durfte auch ein Besuch des Oktoberfestes nicht fehlen.

Bei einer Bergwanderung und während meines Kurzurlaubs in der Pfalz konnte ich noch ordentlich Sonne und Kultur genießen, bevor mich mein „Fehltritt“ an der Glentleiten auf die Couch verbannte.

Nachdem der Unfall doch einigermaßen glimpflich verlaufen ist, freue ich mich nun auf den November, in dem noch zwei Wochen Resturlaub auf mich warten!

Ohne Engel wäre das Weihnachtsfest für mich nicht denkbar, und deshalb zeige ich zum Thema Weihnachten bei Andys Projekt als Dezemberfoto die beleuchteten Engel über dem Eingang zu den Fünf Höfen.

1Stadt-Dezember

Damit endet das Projekt „12 Monate – 1 Stadt“, das mir sehr viel Spaß gemacht hat, und ich bedanke mich herzlich bei Andy für die schöne Idee!

Wenn bereits die ersten Spazierwege an der Isar gesperrt werden, damit sich im Winter dort niemand den Hals bricht, lässt der Schnee bestimmt nicht mehr lange auf sich warten.

Mein Standort für das Projekt „Zwölf2012“ ist aber noch zugänglich, so dass nun auch das Novemberfoto auf der —> Extraseite zu sehen ist.

Wer mittags über den Münchner Marienplatz läuft, wundert sich vielleicht, warum so viele Besucher ganz angestrengt und mit gezückter Kamera nach oben schauen. Doch nach langen Minuten des Wartens bewegen sich dann doch endlich die 32 Figuren zu den mehr oder weniger melodischen Klängen des Glockenspiels am Neuen Rathaus.

Das eigentliche Wahrzeichen, das ich für Andys Projekt als Novemberfoto zeigen möchte, ist aber noch einige Meter höher zu finden, denn auf der Spitze des Rathausturms thront seit über 100 Jahren das Münchner Kindl, für das der Volksschauspieler Ludwig Schmid-Wildy als 9-jähriger Bub Modell stand.

Der Herbst malt nun wieder in den schönsten Farben und ich genieße diese sonnigen Oktobertage ausgiebig bei Radltouren entlang der Isar. Denn schon bald wird der Kabelsteg wieder so farblos wie auf dem Februarfoto seín, das mein Beitrag zum Thema „Brücke“ bei „12 Monate – 1 Stadt“ war.

Das Oktoberfoto für das Projekt „Zwölf2012“ ist wie immer auf der —> Extraseite zu sehen.

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