Sissi2 Wo sich heute die Vertretung der Bundes- bank für Bayern befindet, stand bis 1936 das Herzog-Max-Palais, das einer Verkehrsschneise weichen musste.

Die spätere Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn wurde in diesem Palais als Tochter von Maria Ludovika Wilhelmine Prinzessin von Bayern und Herzog Max Joseph in Bayern, dem sogenannten „Zither-Maxl“ aus der Wittelsbacher Nebenlinie Zweibrücken-Birkenfeld-Gelnhausen geboren.

Ihre Nichte Marie Gabriele war mit Rupprecht von Bayern verheiratet, dem letzten bayerischen Kronprinzen. Als nach dem Ersten Weltkrieg das Kaiserreich abgeschafft wurde, musste sein Vater, der letzte bayerische König Ludwig III., als erster deutscher Monarch im Zuge der Novemberrevolution abdanken.

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Aus einer fast undurchdringlichen Auenlandschaft war zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach der Isarregulierung trockenes Land entstanden. Durch den Gartenarchtikten Friedrich Ludwig von Sckell, der bereits den Englischen Garten gestaltet hatte, ließ sich Graf Montgelas im Jahre 1805 dort einen Schlosspark anlegen, den später Herzog Max in Bayern erwarb. Um seiner Tochter Marie Gabrielle eine ordentliche Mitgift zahlen zu können, damit sie den Kronprinzen Rupprecht von Bayern heiraten konnte, wurde im Jahr 1900 das ca. 1,3 Millionen qm umfassende Gebiet an eine Terraingesellschaft verkauft, die dort ein Villenviertel errichtete.

ABC-Projekt: Buchstabe „Y“

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Eigentlich wollte ich eins der vielen Münchner Yoga-Studios vorstellen, aber dann hab ich mich doch für ein kulinarisches Y entschieden, denn thailändisches Essen ist nicht nur scharf, sondern macht auch schön und schlank – zumindest wenn man dieser Restaurant-Kritik glaubt.

Schon vor einigen Tagen wurde das Wasser am Wittelsbacher Brunnen abgedreht und bald verschwindet er wieder hinter seiner Holzverschalung, um ohne Frostschäden den Winter zu überstehen.

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An der Stelle dieser Parkanlage befanden sich bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts barocke Festungsanlagen. Auf dem Stadtplan von 1644 sind die breiten Wehrmauern zu sehen, die während des 30jährigen Krieges als zusätzlicher Schutz zur mittelalter- lichen Stadtmauer errichtet wurden. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts begann man mit der Sprengung dieses Festungsgürtels, der keinen militärischen Zweck mehr erfüllte.

Wenn der November so richtig nasskalt wird, dann sucht auch der eifrigste Tourist ein trockenes Plätzchen. Dabei kann ich für die kalte Jahreszeit einen Spaziergang durch ein paar Jahrhunderte Kunstgeschichte im Residenzmuseum nur wärmestens empfehlen!

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Den ältesten erhaltenen Raum, das Antiquarium, ließ Herzog Albrecht V. für seine Sammlung antiker Skulpturen errichten. Da sich aber die wenigsten Münchner die Residenz schon mal von innen angeschaut haben, wird dieser prächtige Renaissancesaal von manchem Einheimischen irrtümlich als „Aquarium“ bezeichnet.

Doch Fische gab es höchstens bei den kurfürstlichen „Schauessen“, die dort regelmäßig stattfanden, zu sehen … ;-)

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Vielleicht war es nicht die klügste Entscheidung, sich an einem nasskalten November- abend im Kino „Das weisse Band“ anzuschauen. Um die Eindrücke dieses düsteren Films zu verdauen, braucht’s auf jeden Fall mehr als einen Wurzhüttengeist im Wirtshaus zur Brez’n, der wie Öl runterläuft und teuflisch gut schmeckt!

Zum Glück war ich in Begleitung der beiden tapferen bayerischen Madl Kerstin und Sandy, die sich jetzt gerade durch den grauslichen Novemberregen zurück in ihre ober- bzw. niederbayerische Heimat kämpfen …

Nur ein paar Schritte vom belebten Marienplatz entfernt findet man mitten in der Altstadt als eine Oase der Ruhe die Münchner Kaiserburg – besser bekannt unter der Bezeichnung Alter Hof.

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Unter Ludwig dem Bayern wurde die damals noch von Wassergräben umschlossene Burg zum ersten festen kaiserlichen Herrschaftssitz in Deutschland. Um den bunt bemalten „Affenturm“ rankt sich die Legende, dass ein Affe den Kaiser dort als Säugling aus der Wiege entführt hätte und mit ihm auf die Spitze des Türmchens geflüchtet sei. Da der gotische Erker erst im 15. Jahrhundert angebaut wurde, ist diese Geschichte ziemlich zweifelhaft – fest steht allerdings, dass der bayerische Kaiser 1347 bei einer Bärenjagd in der Nähe von Fürstenfeldbruck ums Leben kam.

Wie sehr es mir Spaß macht, Gäste durch „mein“ München zu führen, hab ich ja nun schon öfters erlebt. Ein besonderes Erlebnis war es gestern, mit zwei ausgezeichneten Fotografinnen unterwegs zu sein, denn Claudia und Gisela haben mir gezeigt, wie es sich anhört, wenn die „Motivklingel“ läutet … ;-)

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Ganz spontan hab ich dabei ein paar Fotos für die 15-Minuten-Challenge geschossen – und wo die „Location“ war, dürft ihr selbst erraten! :-D

ABC-Projekt: Buchstabe „X“

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Wer so wie ich ein paar Kilos zuviel auf die Waage bringt, hat es in den meisten Geschäften schwer, modische Kleidung in „großen Größen“ zu finden. Zum Glück gibt es Läden wie X-Large PAP, in denen frau ihre Pölsterchen nicht unter den üblichen „Zelten“ verstecken muss.

Wer denkt, dass ihm nur zu Halloween gruselige Gestalten begegnen, der hat unsere Heilige Munditia noch nicht gesehen.

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Foto aus Wikipedia, Urheber: Andrew Bossi

Seit ihre Reliquien im Jahr 1675 in die Pfarrkirche St. Peter nach München kamen, wird sie als Patronin der alleinstehenden Frauen verehrt. Und sie ist der überzeugende Beweis dafür, dass eine Frau nicht so schnell den Kopf verliert, denn angeblich wurde sie mit dem Beil enthauptet … :-?

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