Während meine eigene Umzugsplanung auf vollen Touren läuft, traute ich am Wochenende meinen Augen kaum, als mir eine „alte Bekannte“ in Salzburg begegnet ist.

Für Elkes Projekt „Kunst braucht kein Museum“ zeige ich euch nämlich heute diese Dame, die im letzten Jahr von Bayern nach Österreich übersiedelt wurde.

Von 2008 bis 2010 machte die ca. 800 kg schwere Daphne von Markus Lüpertz nämlich noch auf dem Königsplatz auf die Ausstellung „Starke Frauen“ in der Antikensammlung aufmerksam, bevor sie auf ihren neuen Platz vor dem „Museum der Moderne“ in Salzburg umgesiedelt wurde.

… sei Schwabing, meinte vor gut einem Jahrhundert Franziska zu Reventlow, die Gräfin von Schwabing, die wie keine andere das Lebensgefühl der Schwabinger Bohème verkörpert hat.

Der Stadtteil, den ich heute beim Buchstaben S für das Geo-ABC zeige, erhielt dann in den 60er Jahren durch die Studenten und ihren „Schwabinger Krawallen“ auf der Leopoldstraße internationale Berühmtheit.

Auf meiner kleinen Collage ist etwas von dem liebenswert-verträumten Schwabing zu sehen mit seinem „Suresnes-Schlössl“, das sich hinter hohen Mauern verbirgt, und der „Seidl-Villa“, die als Veranstaltungsort für die Münchner Volkshochschule dient. Das Fassadendetail an der Franz-Joseph-Straße steht stellvertretend für den Jugendstil, der in Schwabing entstanden ist.

Natürlich bin ich auch gerne bei Andis Projekt dabei, in dem die Teilnehmer ihren Blick auf ihre Heimatstadt zeigen sollen. Im Januar lautete die Vorgabe Rathaus und da war Bettina ein bisschen schneller als ich.

Zum Glück gibt es München auch noch das frisch renovierte Alte Rathaus aus dem 15. Jahr- hundert, das aber leider von den Besuchern kaum beachtet wird, weil sie nur immer zum Glockenspiel am neugotischen Rathaus raufschauen … ;-)

Der Januar ist schon zur Hälfte rum, und nun hab ich mich endlich entschieden, welches Motiv mich durch das Jahr 2012 begleiten wird. Gesucht hatte ich wieder einen Standpunkt, der für mich gut zu erreichen ist und an dem man den Wandel der Jahreszeiten schön erkennen kann. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass im Lauf des Sommers das im Jugendstil erbaute Müller’sche Volksbad (und die „Nackerten“ an der Isar!) nicht völlig hinter den dann wieder belaubten Bäumen verschwinden … ;-)

Mein Fotostandort befindet sich natürlich auf der anderen Straßenseite ohne störende Autos, wie jedes Jahr zeige ich die Monatsfotos auf einer —> Extraseite.

Eines der schönsten Denkmäler Münchens zeige ich diesen Montag für Elkes Projekt „Kunst braucht kein Museum“.

Im Gegensatz zu seinem Urenkel Kurfürst Karl Albrecht, der in München vor allem wegen der wunderschönen Palais, die er für seine Mätressen bauen ließ, Berühmtheit erlangte, gibt es von Kurfürst Maximilian I. keine Skandalgeschichten zu berichten.

Die von Bertel Thorvaldsen erschaffene Bronzeplastik wurde 1839 in der Mitte des Wittels- bacher Platzes aufgestellt. Als Vorbild diente dem Künstler wohl die Reiterstatue des Marc Aurel vom Capitol in Rom – getreu dem Ausspruch seines Auftraggebers, König Ludwig I.:
„Lieber gut kopiert als schlecht gebaut“:-)

Alle sieben Jahre tanzen die Schäffler – während der Faschingszeit sind sie dieses Jahr wieder unterwegs.

Bei einem Spaziergang durch den Englischen Garten bei strahlend blauem Himmel aber ordentlichen Minusgraden habe ich sie am Chinesischen Turm getroffen.

Sicher kennt ihr die bekannte Melodie, nach der die verschiedenen Figuren getanzt werden: „Aber heit is koid, aber heit is koid, aber heit is sakramentisch koid…“

Die beim Zuschauen eingefroren Zehen konnte man sich mit „Himmelspunsch“ wieder wärmen … er war aber auch trinkbar! ;-)

Und schon geht’s weiter zum nächsten Einsatz!

Weiter geht es mit dem Buchstaben B bei Frau Waldspechts Farben-ABC.

Ich hab mir dazu ein schönes Blassblau ausgesucht, das den Blaubergen an der Grenze von Bayern zu Tirol ihren Namen gibt.

Und weil euch die Schneefotos vom Spitzing so gut gefallen haben, kommt noch ein Nachschlag – heute soll es dort wieder genauso sonnig werden!

Die ergiebigen Regenfälle im Flachland haben den Skifahrern endlich die nötige Schneehöhe in den Bergen beschert. Bei wolkenlosem Himmel und Sonnenschein waren wir heute wie üblich ohne Ski unterwegs und sind durch das Winterwunderland auf den Valepper Almen am Spitzingsee gewandert.

An der alten Wurzhütte in Spitzing beginnt der Wanderweg zu den Valepper Almen

Die Loipen sind im Bestzustand

„Meine“ Brecherspitze grüßt wie immer freundlich rüber

Die Albert-Link-Hütte bietet auch im Winter Übernachtungsmöglichkeiten

So lässt sich ein sonniger Wintertag genießen!

Kunstwerke im öffentlichen Raum sucht Elke bei ihrem neuen Projekt „Kunst braucht kein Museum“.

Frisch restauriert präsentiert sich die Rokokofassade des Palais Holnstein, eines der schönsten ehemaligen Adelspalais in München. Es wurde zwischen 1733 und 1737 von Francois Cuvillés für Sophie Caroline von Ingelheim, eine Geliebte des Kurfürsten Karl Albrecht erbaut.

Seit 1821 dient es als Wohnung und Amtssitz der Erzbischöfe von München und Freising, von 1977 bis 1982 lebte und arbeitete hier der damalige Erzbischof Kardinal Ratzinger, der heutige Papst Benedikt XVI.

Wer genau hinschaut, dem fällt sicher der rote Streifen im Wittelsbacher-Hauswappen auf: es handelt sich dabei um den sogenannten „Bastardbalken“, der in der Wappenkunde der Kennzeichnung illegitimer Söhne eines Hochadligen diente.

Wenn ich beim Buchstaben R für das Geo-ABC den Stadtteil Riem vorstelle, so haben wohl viele noch den gleichnamigen Flughafen in Erinnerung, der bis 1992 in Betrieb war.

Seitdem verändert sich der Stadtteil rasant: Auf dem alten Flughafengelände ist der neue Stadtteil „Messestadt-Riem“ entstanden, mit der Neuen Messe München als Mittelpunkt.

Gleich neben den Riem-Arcaden, einem Einkaufszentrum mit 120 Geschäften, beginnt als „grüne Oase“ der Riemer Park, der 2005 im Rahmen der Bundesgartenschau angelegt wurde.

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