Am Ostersonntag konnten wir bei mildem Frühlingswetter eine kleine Bergwanderung im Alpenpark Karwendel unternehmen.

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Zuerst ging es ein Stück entlang der Isar, die dort noch eine “Tirolerin isch”.

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Entlang des Flusslaufs und auf den Wiesen blühten die Schlüsselblumen …

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… und im Wald fanden wir unzählige Leberblümchen.

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Auch die umliegenden Berggipfel hatten wir bei unserer Wanderung hinauf zur Birzlkapelle ständig im Blick.

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Am Karwendelsteig bot sich uns ein dramatischer Blick auf die Wasserfälle des Karwendelbachs.

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Die “Besenheide” kommt nicht nur im Norden vor, sie wächst auch in den Alpen bis in Höhen von 2.700 Metern.

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Nach so viel Naturgenuss hatten wir uns diesen herrlichen Kaiserschmarrn redlich verdient … ;-) – und für alle “Insider” hab ich noch ein Rätsel:

Was für ein Getränk gab es denn dazu?

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Auch wenn dieser farbenfroh geschmückte Baum vor der “Galerie Handwerk” in der Ottostraße gute Laune macht …

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… wird er vom Duft des echten Flieders, der schon seit Mitte April blüht, eindeutig übertroffen!

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Und wenn’s dazwischen doch mal regnet, bietet die 160 Jahre alte Schrannenhalle Schutz vor Nässe und Kälte beim Shoppen.

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Jahrhundertelang befand sich der Getreidemarkt am Marienplatz, der damals noch Schrannenplatz hieß, erst 1854 wurde er in die dafür neu erbaute Getreidehalle am Viktualienmarkt verlegt.

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Als die Eisen- und Glaskonstruktion 1932 nach einem Brand demontiert wurde, lagerte man die Bauteile bei den Stadtwerken München in der Dachauer Straße, erst beim Wiederaufbau im Jahr 2003 erhielten die Originalsäulen ihre alte Funktion zurück.

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Seitdem bieten Geschäfte, Cafés und Bistros in der Schrannenhalle alles an, was das Herz begehrt, und wollen damit ein bisschen an “Les Halles”, den “Bauch von Paris” erinnern.

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Irgendwann kommt dann auch wieder die Sonne raus, so dass man es sich noch im Biergarten gemütlich machen kann, der in der ehemaligen “Freibank” eingerichtet wurde.

Und so wünsche ich Euch allen ein frohes und genussvolles Osterfest!

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In der Parkanlage “Marienhof” hinter dem Neuen Rathaus lässt sich heute nicht mehr erkennen, dass es hier bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg noch mittelalterliche Bebauung gab. Entlang der ersten Stadtmauer verlief dort auch die Judengasse, an der die 1380 errichtete erste Münchner Synagoge stand.

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1442 ließ Herzog Albrecht III. – genannt »der Fromme« – die Juden aus Bayern ausweisen und Münchens erste Synagoge wurde zu einer Marienkirche geweiht.

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Diese 1340 aus Pappelholz gestaltete Pietà wurde in der ehemaligen Synagoge aufgestellt, und ermöglichte die Umwandlung des jüdischen Gebetshauses in einen christlichen Ort der Marienverehrung. Die Münchner nannten sie “Gruftkirche” und aus der Judengasse wurde die “Gruftstraße”.

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Als die Gruftkirche Anfang des 19. Jahrhunderts im Zuge der Säkularisation abgerissen wurde, brachten Mitglieder der Metzger-Zunft die Pietà in ihre Wallfahrtskirche nach Salmdorf bei Riem.

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Dort ist das ergreifende gotische Andachtsbild heute noch zu sehen, was fast an ein Wunder grenzt, wenn man die Kirchenkunst des Barock dazu vergleicht, in der das Leiden Christi von Engeln verklärt dargestellt wird.

–> Weitere Gedanken zum Karfreitag und der Salmdorfer Pietà

Seit ich mich auf die Spur der Tierkreiszeichen im Münchner Stadtbild begeben habe, finde ich plötzlich an Gebäuden, an denen ich schon oft vorbeigekommen bin, interessante Details.

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Diese Sonne strahlte mir gestern in der Abendsonne entgegen.

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An der interessanten Fassade ist auch dieser Fisch zu finden, ob damit das Tierkreiszeichen “Fische” gemeint ist, muss ich erst noch recherchieren.

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Alle München-Kenner frage ich jetzt aber erst mal, ob sie das Gebäude schon mal gesehen haben – eine Trambahnlinie fährt nämlich direkt daran vorbei … :-)

Gleich zu Beginn der Nachtwächterführung, zu der wir am Freitag eingeladen waren, erfuhren wir, dass der Held des nach ihm benannten “Kasperltheaters” den Namen eines der “Drei Heiligen Könige” trägt. Während der darauf folgenden zwei Stunden bewies uns der Nachtwächter “Kaspar” nicht nur, dass er den Namen eines Spaßmachers zu Recht trägt, sondern überzeugte auch durch sein fundiertes geschichtliches Wissen.

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Bereits beim Treffpunkt an der Mariensäule ließ er ihre Entstehungszeit während des Dreißigjährigen Kriegs lebendig werden, nicht ohne eine paar scherzhafte Seitenhiebe auf die “ungläubigen Ketzer” jenseits der bairischen Grenzen zu verteilen.

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Richtig gruselig wurde es dann beim Gang über den ehemaligen Friedhof am Alten Peter, wo wir in die Bestattungstechniken vergangener Jahrhunderte eingeweiht wurden.

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Während wir auf den Spuren der ehemaligen ersten Stadtmauer die Altstadt umrundeten, gab es hilfreiche Hinweise, wie man der “Torschlusspanik” entkommen kann und Liebesbriefe richtig adressieren sollte, um nicht zu früh “den Kopf zu verlieren” … ;-)

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Doch der “Kaspar” konnte auch ernste Töne anschlagen und spätestens, als von der Theatinerkirche der 10. Glockenschlag erklang, lief jedem ein wohliger Schauer über den Rücken, als er in herrlichem Bariton das “Nachtwächterlied” intonierte:

Hört, ihr Leut, und lasst euch sagen:
unsere Glock hat zehn geschlagen!
Zehn Gebote setzt Gott ein;
gib dass wir gehorsam sein.
Menschenwachen kann nichts nützen,
Gott muss wachen, Gott muss schützen.
Herr, durch Deine Güt’ und Macht
schenk uns eine gute Nacht!”

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Widderköpfe am Obelisk auf dem Karolinenplatz

Mit dem Frühlingsbeginn am 21. März trat die Sonne in das Tierkreiszeichen “Widder” ein, mit dem ein neuer Zyklus beginnt. Passend dazu boten die “Stadtspürer” am Samstag eine Führung mit dem Thema “Sonne, Mond und München” an. Meine – ziemlich naive – Erwartung war, dass wir uns bei diesem Spaziergang auf die Suche nach Abbildungen der verschiedenen Tierkreiszeichen im Stadtbild begeben würden.

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Das Zwillingspaar Castor & Pollux vor der Akademie der Künste

Umso erstaunter war ich, bei diesem Rundgang einen völlig neuen Blick auf die mir so vertrauten Straßen und Plätze zu bekommen, denn der gesamte Tierkreis selbst lässt sich in der Struktur der Altstadt erkennen. Auf unserem – natürlich im Osten beginnenden! – Weg begegneten wir im traditionsbewussten und trotzdem weltoffenen Angerviertel den Tierkreiszeichen Widder, Stier und Zwillinge, im ehemals von Handwerkern geprägten Hackenviertel entdeckten wir die Sternzeichen Krebs, Löwe und Jungfrau.

Ich freu mich schon sehr auf den zweiten Teil, der dann durch das Kreuzviertel und die Graggenau auf der Suche nach Waage bis Fische führt – der Termin steht leider noch nicht fest, aber ich werde berichten!

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Diese beiden kräftigen “Kerle” zeigen ab sofort ordentlich “Biss”, wenn es drauf ankommt, eine etwas bequeme Radlerin samt Begleiter den Berg hochzukriegen … ;-)

Allerdings hab ich erst beim Aufladen der beiden Akkus die “bissigen Gesichter” für Ruthies Projekt “I see faces” entdeckt … ;-)

Wir haben es also “getan” und leisten uns nun auch “souveräne Laufruhe und lautlose Tretunterstützung bis 25 km/h”, wie es im Prospekt unserer neuen E-Bikes so schön beschrieben wird.

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Wieviel Spaß es macht, mit etwas “elektronischem Rückenwind” unterwegs zu sein, kann man auf dem Foto unschwer erkennen … ;-)

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Klick ins Foto zum Vergrößern

Es war aber auch eine Wonne, zum Einradeln auf dem verkehrsfreien ehemaligen Flugfeld des Fliegerhorsts Neubiberg, der in den letzten Jahren zum Landschaftspark Hachinger Tal umgestaltet wurde, unterwegs zu sein.

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Frühling – wir kommen! :-)

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