ABC-Projekt: Buchstabe „Ä“

Das Ä hat mir wirklich Kopfschmerzen bereitet,
denn bisher hab ich für das ABC-Projekt nur Läden ausgesucht, die ich auch persönlich kenne … ;-)

Aber das Praxisschild hat mich an das Ägyptische Museum erinnert, in dem man „Werke ausgezeichneter Schönheit“ bewundern kann.

Die Sammlungsgeschichte
reicht bis in die zweite Hälfte
des 16. Jahrhunderts zurück,
als Herzog Albrecht V. von
Bayern (1550 – 1579)
die
Residenzstadt München zur
„Stadt der Künste“ erhob.

An das frühere Jagdgebiet erinnert der Dianabrunnen im Herzogpark. In der ehe- maligen Auenlandschaft mit Altwassertümpeln und reichem Wildbestand residieren heute die „Schönen & Reichen“, die nun oft selbst zum Jagdobjekt – wenn auch nur für Paparazzis! – werden … ;-)

Nachdem zu Beginn des 19. Jahrhunderts der erste Protestant in München das Bürgerrecht erhalten hatte, dauerte es „nur“ noch 25 Jahre, bis die erste evangelische Kirche gebaut wurde. Außerhalb der ehemaligen Stadtmauer – zwischen Sendlinger Tor und Stachus – befand sich die Matthäuskirche, die nicht erst im Krieg, sondern schon vorher von den Nationalsozialisten zerstört wurde.

Der moderne Bau aus der Nachkriegszeit wurde immer wieder heftig diskutiert, obwohl der herzförmige Grundriss und der freistehende Campanile dem früheren Kirchenbau nachempfunden ist. Den Spitznamen erhielt die Kirche von der Münchner Bevölkerung weniger wegen ihres Standorts in der Nähe des Oktoberfests, sondern aufgrund der geschwungenen Nierenform der Dachkonstruktionen, die auch zu der Bezeichnung „Christkindl’s Badewanne“ führte.

logo_ich Nachdem sich das ABC-Projekt nun seinem Ende nähert, hat sich Frau Waldspecht schon Gedanken gemacht, wie es weitergehen könnte.

Ich bin natürlich wieder live und in Farbe dabei – wann das Projekt startet, wird noch entschieden und es sind noch Plätze frei!

ABC-Projekt: Buchstabe „Z“

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In bester Lage, direkt gegenüber der Oper, findet man ein Münchner Traditionsgeschäft, das sich einer aussterbenden Leidenschaft gewidmet hat. Wie Peter Zechbauer über- zeugend vorführt, lässt sich eine Zigarre wohl nur stilecht genießen, wenn man dabei einen Panama-Hut trägt, am besten von der Marke „Mayser“, einem Unternehmen der „Zechbauers“ … ;-)

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Nicht nur am Martinstag beleuchtet diese Laterne den Durchgang vom Alten Hof zur Dienerstraße.

Hinter der futuristischen Fassade befindet sich sowohl die Münchner Niederlassung einer Suchmaschine als auch die Praxis des prominenten Orthopäden, der sich vor Jahren auf bayerische Fußballer-Beine spezialisiert hat … ;-)

Hätte mich Munditia nicht drauf hingewiesen, wäre Friedrich von Schillers 250. Geburtstag im Wiedervereinigungs-Trubel völlig untergegangen.

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Bekannter als sein Münchner Denkmal ist allerdings das Doppelstandbild in Weimar, das ihn gemeinsam mit seinem Dichterfreund Johann Wolfgang von Goethe zeigt und ebenfalls in der Königlichen Erzgießerei in München gegossen wurde.

Sissi2 Wo sich heute die Vertretung der Bundes- bank für Bayern befindet, stand bis 1936 das Herzog-Max-Palais, das einer Verkehrsschneise weichen musste.

Die spätere Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn wurde in diesem Palais als Tochter von Maria Ludovika Wilhelmine Prinzessin von Bayern und Herzog Max Joseph in Bayern, dem sogenannten „Zither-Maxl“ aus der Wittelsbacher Nebenlinie Zweibrücken-Birkenfeld-Gelnhausen geboren.

Ihre Nichte Marie Gabriele war mit Rupprecht von Bayern verheiratet, dem letzten bayerischen Kronprinzen. Als nach dem Ersten Weltkrieg das Kaiserreich abgeschafft wurde, musste sein Vater, der letzte bayerische König Ludwig III., als erster deutscher Monarch im Zuge der Novemberrevolution abdanken.

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Aus einer fast undurchdringlichen Auenlandschaft war zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach der Isarregulierung trockenes Land entstanden. Durch den Gartenarchtikten Friedrich Ludwig von Sckell, der bereits den Englischen Garten gestaltet hatte, ließ sich Graf Montgelas im Jahre 1805 dort einen Schlosspark anlegen, den später Herzog Max in Bayern erwarb. Um seiner Tochter Marie Gabrielle eine ordentliche Mitgift zahlen zu können, damit sie den Kronprinzen Rupprecht von Bayern heiraten konnte, wurde im Jahr 1900 das ca. 1,3 Millionen qm umfassende Gebiet an eine Terraingesellschaft verkauft, die dort ein Villenviertel errichtete.

ABC-Projekt: Buchstabe „Y“

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Eigentlich wollte ich eins der vielen Münchner Yoga-Studios vorstellen, aber dann hab ich mich doch für ein kulinarisches Y entschieden, denn thailändisches Essen ist nicht nur scharf, sondern macht auch schön und schlank – zumindest wenn man dieser Restaurant-Kritik glaubt.

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