Was viele Besucher an der bayerischen Landeshauptstadt ganz besonders lieben ist die „Gemütlichkeit“ und „dass alles so bleibt, wie’s immer war“. Dabei gibt es auch in München Orte, an die man lieber nicht so gerne erinnert wird.

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Bereits 1946 entstand am Altstadtring gegenüber der ehemaligen Zentrale der „Gestapo“ der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“, doch bis heute wurden diesem Ort bewusst keine Briefadressen zugeordnet.

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In den vergangenen Monaten erfolgte eine Neugestaltung des Platzes mit einer großen bronzenen Tafel, auf der allen aus rassistischen oder politischen Gründen oder wegen ihrer Behinderung verfolgten Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht wird.

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Es bleibt zu hoffen, dass der Platz nun endlich seine angemessene Beachtung im Stadtbild erreicht.

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Wenn wir nun der Brienner Straße in westlicher Richtung folgen, treffen wir kurz vor dem Königsplatz auf einen weiteren „Lern- und Erinnerungsort“, der zur Zeit auf dem ehemaligen Gelände des „Braunen Hauses“ entsteht.

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Fast 70 Jahre nach Kriegsende zeigt München mit dem NS-Dokumentationszentrum dann endlich, dass es aus seiner Geschichte als „Hauptstadt der Bewegung“ etwas gelernt hat.

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