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Die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle beschäftigt sich mit dem Mythos der Samurai.

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Die Samurai-Kultur entstand etwa zur selben Zeit wie das Rittertum in Europa, sie dauerte aber über 700 Jahre. Während dieser Zeit war nicht der Kaiser Herr über Japan, sondern der Shogun: Als Oberhaupt des ‚Kriegeradels‘ befehligte er Millionen hochausgebildeter Kämpfer, die schon früh in ihrer Geschichte auch zur politischen Elite des Landes aufstiegen.

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Die aus edlen Metallen und kostbaren Stoffen hergestellten Rüstungen der Samurai waren nicht nur imposante Statussymbole, sondern dienten in erster Linie als wirkungsvolle Schutzpanzer. Die Verzierungen in Form von Dämonen, mythologischen Wesen oder gefährlichen Tieren sollten dem Krieger Kraft und Glück im Kampf verleihen.

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Die hochkarätige Sammlung des Ehepaars Ann und Gabriel Barbier-Mueller umfasst eine Zeitspanne vom 7. bis 19. Jahrhundert und wird erstmals in Deutschland präsentiert.

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Anhand von mehr als 100 Exponaten lässt die Ausstellung die spannungsvolle Geschichte des japanischen Rittertums lebendig werden.

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Diese Fassade dürfte eigentlich jedem München-Besucher bekannt sein, so dass die Frage, welches Gebäude ich im heutigen Rätsel suche, bestimmt leicht zu beantworten ist.

Aber weiß auch jemand, warum im rechten Teil des Fotos die Backsteine noch sichtbar und nicht verputzt sind?

Auflösung:

Anscheinend war das Rätsel wirklich schwer, dabei gehört die Alte Pinakothek eindeutig zu den Top Ten-Sehenswürdigkeiten in München.

Der Mittelteil des Gebäudes wurde in den Jahren 1943 und 1944 durch einen Bombentrichter stark beschädigt – beim Wiederaufbau wurde diese Gestaltung gewählt, um dauerhaft an die Zerstörung zu erinnern.

Spätestens bei einem Spaziergang über den geschichtsträchtigen Königsplatz wird jedem klar, warum München auch als „Isar-Athen“ bezeichnet wird. Eine ganz besondere Stimmung kann man dort abends genießen, wenn die klassizistischen Bauten angestrahlt werden und der Himmel vom Schnee noch zusätzlich erhellt wird.

Zum Glück wurde die Ausstellung Starke Frauen bis zum Sommer verlängert – am Wochenende fahr ich bei dem Wetter wohl eher in die Berge … 😉

Das Fotorätsel war eindeutig zu leicht, denn der Fischbrunnen wurde sofort erkannt. Berühmt haben ihn allerdings nicht die Fische gemacht sondern der „Metzgersprung“, bei dem die Metzgergesellen nach bestandener Prüfung ins kalte Wasser sprangen, um von allen Jugendsünden frei gesprochen zu werden.

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Heute ist der Brunnen ein beliebter Treffpunkt und so werden wir am Sonntag beim Bloggertreffen natürlich in die Webcam winken, damit auch die „Daheimgebliebenen“ live dabei sein können! 😉

Wenn sich die Laubbäume in den Maximiliansanlagen am Isar-Hochufer langsam golden verfärben, leuchten sie in der Abendsonne mit dem Friedensengel um die Wette.

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Und um der beginnenden Herbstdepression entgegenzuwirken, werde ich mir frei nach dieser Idee ein persönliches Monatsstöckchen vornehmen – im Oktober heisst es also ab sofort:

Oft kleine Treppen ohne Bewegungsfaulheit erklimmen, Renate! 😀