J wie Jahreszeiten


Diese Woche schickt euch dieses „Hummelmädchen“ als „Montagsherzerl“ für Frau Waldspecht aus dem frisch bepflanzten Blumenkasten einen „Gruß aus Bayern“.

Jahrzehntelang waren die von der Ordensfrau Maria Innocentia Hummel entworfenen Figuren vor allem für die Besucher aus den USA ein beliebtes „Mitbringsel“, doch vor einigen Jahren wurde die Herstellung wegen fehlender Wirtschaftlichkeit fast völlig eingestellt. Ich find’s schade, denn dadurch geht wieder ein Stück Handwerkskunst verloren.

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Ich wünsch euch allen einen schönen Maifeiertag!

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Ich werde jetzt eine Runde radeln, bevor ich dann aufpasse, dass es mir keine Kastanienblüten ins Bier regnet … 😀

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Am Ostersonntag konnten wir bei mildem Frühlingswetter eine kleine Bergwanderung im Alpenpark Karwendel unternehmen.

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Zuerst ging es ein Stück entlang der Isar, die dort noch eine „Tirolerin isch“.

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Entlang des Flusslaufs und auf den Wiesen blühten die Schlüsselblumen …

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… und im Wald fanden wir unzählige Leberblümchen.

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Auch die umliegenden Berggipfel hatten wir bei unserer Wanderung hinauf zur Birzlkapelle ständig im Blick.

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Am Karwendelsteig bot sich uns ein dramatischer Blick auf die Wasserfälle des Karwendelbachs.

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Die „Besenheide“ kommt nicht nur im Norden vor, sie wächst auch in den Alpen bis in Höhen von 2.700 Metern.

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Nach so viel Naturgenuss hatten wir uns diesen herrlichen Kaiserschmarrn redlich verdient … 😉 – und für alle „Insider“ hab ich noch ein Rätsel:

Was für ein Getränk gab es denn dazu?

Mein PC ist leider immer noch nicht am Netz, aber der Frühling lässt sich auch mit dem iPhone einfangen 😉

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Im Alten Botanischen Gärten blühen schon die Schneeglöckerl und Winterlinge – bei 19 Grad kein Wunder!

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Vielen Dank für eure Treue, obwohl es hier zur Zeit nichts Neues zu lesen gibt.

Der Grund für meine Zwangspause ist in erster Linie die instabile Internetverbindung im Arbeitszimmer, die das Bloggen zu einer Geduldsprobe macht – aber ich komme wieder – keine Frage! 🙂

So ein feuerroter Sonnenaufgang, den ich als Langschläferin nur selten erlebe, tröstet mich etwas über die kurzen Tage im Winter hinweg.

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„Zu Stephani a Muckngahn, zu Neujahr a Hahnentritt, zu Heilig Drei König a Hirschensprung und zu Maria Lichtmess a ganze Stund.“

Mit dieser Bauernregel wird erklärt, wie schnell sich die Länge des Tages seit der Wintersonnenwende vergrößert: Am 26. Dezember (St. Stephan) einen Mückenschritt, zu Neujahr einen Hahnentritt, am 6. Januar (Fest der Heiligen Drei Könige) einen Hirschsprung, und bis zum 2. Februar (Mariä Lichtmess) wird der Tag schon eine ganze Stunde länger sein.

Und wenn dann am 30. März die Uhren wieder auf „Sommerzeit“ umgestellt werden, verschlafe ich wahrscheinlich die Chance, einen Sonnenaufgang zu erleben, wieder … 😉

Ob man am 1. Januar schon die Weihnachtsdekoration aus der Wohnung verschwinden lässt, ist Geschmacksache. Ich persönlich genieße dieses „Atemholen“, wenn die Festtage vorbei sind und langsam der Alltag wieder einkehrt und zünde abends gerne nochmal die Kerzen an meinen Christbaum an.

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Die Zeit zwischen Heiligabend und dem Fest der „Heiligen Drei Könige“ kennt man auch unter dem Begriff der „Raunächte“. Allen, die diese 12 Tage – oder besser gesagt – Nächte bewusst erleben und ihren Zauber besser verstehen möchten, empfehle ich Christopher Weidners Buch Raunächte.

Auch auf seiner Facebook-Seite Mystisches München – Die Stadtspürer veröffentlicht er seit Heiligabend täglich Gedanken zu den einzelnen Nächten – so beschreibt er z. B. den Neujahrstag als „Tag der Ruhe nach dem Sturm. […] Wenn sich dann der Abend wieder senkt und die neunte Raunacht beginnt, kommen wir langsam, aber sicher im neuen Jahr an.“

Ich wünsch euch allen ein gutes Ankommen in 2014!

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