A wie "ABC-Projekt"


Logo-Küchen-ABC Wenn ich zur Zeit schon fotografisch in Mohnblüten schwelge, ist es naheliegend, beim Buchstaben M für das „Küchen-ABC“ auch das essbare Ergebnis zu zeigen.

Leider hatte ich diese Woche absolut keine Zeit, einen Mohnstrudel zu backen oder ein anderes der unzähligen Rezepte mit Mohn auszuprobieren, so dass es heute halt außer der Butterbrezn auch noch eine knusprige Mohnsemmel zum Frühstück gab … 😀

M-ohnsemmel

Logo-Küchen-ABC Damit ich beim Buchstaben L für das „Küchen-ABC“ nicht schon wieder Frau Waldspechts Punktekonto strapaziere, zeige ich diesmal nur ein Werbeschild für ein Lebensmittel, dessen Name ziemlich irreführend ist.

Denn der Leberkäse wird in Bayern normalerweise ohne Leber hergestellt, im Rest der Republik muss er – zum Schutz der Verbraucher! – entweder Leber enthalten oder er darf nur mit dem Zusatz „bayerischer“ verkauft werden.

Aber wenigstens besteht wohl kein Zweifel daran, dass er kein Milchprodukt ist und „Käse“ nur wegen seiner Form heißt … 😉

L-eberkäs

Logo-Küchen-ABC Nachdem ich beim Buchstaben I für das „Küchen-ABC“ sowohl einen Bezug zu Weihnachten, als auch auf das österreichische Kaiserpaar hergestellt habe, zeige ich nun beim K eine österreichische Spezialität, die nicht nur nach dem Kaiser benannt wurde, sondern auch noch an Weihnachten fotografiert wurde.

Allerdings war es am 24.12.2012 deutlich wärmer als durchschnittlich in diesem verregneten Mai … 😦

K-aiserschmarrn

Natürlich gibt es auch bayerische Spezialitäten, die mit K beginnen, wie z.B. Knödel oder auch die von Günter Grünwald in –> diesem Sketch verlangte Knöcherlsulz … 😀

Logo-Küchen-ABC Urlaubsbedingt kommt mein kulinarischer Begriff zum Buchstaben J für das „Küchen-ABC“ auch wieder aus unserem Nachbarland Österreich.

Der aus dem Slowenischen južina entstandene Begriff bezeichnet ähnlich unserer bayerischen Brotzeit bzw. dem norddeutschen Gabelfrühstück eine kleine kalte Zwischenmahlzeit.

J-ause

Leider war diese originiell gestaltete Jausenstation auf unserem Weg in den Süden noch geschlossen …

P1000787

… so gab es halt ein bisserl später statt einer „Brettljause“ eine Südtiroler „Marende“ 😉

DSC08305

Nach ein paar sonnigen Tagen fing es leider auch am Gardasee an zu regnen, so dass uns nach unserer Rückkehr die Umstellung auf das kalte Pfingstwetter zuhause nicht so schwer gefallen ist … 😀

Vom letzten Tag des Frühlingsfests habe ich nicht nur ein „Montagsherzerl“ für Frau Waldspecht mitgebracht, sondern ich hab es auch noch geschafft, das ein bisserl zu „angefieselte“ Hendl für das Küchen-ABC durch ein etwas frischeres zu ersetzen … 😉

Die Fotomotive außerhalb des Bierzelts folgen dann noch in einem separaten Beitrag … 😀

DSC03594

H-endl2

Logo-Küchen-ABC Der Mai beginnt mit kaltem und trüben Wetter, da ist es kein Wunder, dass mir beim I für das „Küchen-ABC“ diese Weihnachtsplätzchen in den Sinn kommen.

Und was haben nun die „Ischler Törtchen“ mit München zu tun? Ganz einfach: In Bad Ischl hat sich die am 24. Dezember in München geborene Sisi aus einer Nebenlinie des Hauses Wit- telsbach mit Kaiser Franz Joseph von Österreich verlobt … 😉

I-schlerTörtchen

In Bayern sind die „Ischler Törtchen“ auch unter dem Namen „Spitzbuben“ bekannt, vermutlich weil die Marmelade so spitzbübisch aus den Plätzchen hervorblitzt … 😀

Logo-Küchen-ABC Beim H für das „Küchen-ABC“ habe ich zwar ein Archivfoto von der letzten Wiesn ausgraben, aber wenn das Frühlingswetter so bleibt, dann heißt’s nächstes Wochenende auch für mich schon wieder Auf geht’s!.

Denn wie jedes Jahr treffen sich Mitte April auf der Theresienwiese über 100 Schausteller zum Frühlingsfest und eröffnen mit dieser „kleinen Schwester der Wiesn“ die Volksfest-Saison in Bayern.

H-endl

Auf dem Foto sind die Hendl zwar schon etwas angenagt, aber zumindest sieht man die richtigen „Beilagen“: eine schöne frische Wiesn-Brezn und eine Maß Bier … 🙂

Logo-Küchen-ABC Auch wenn ich den Kuchen sehr gerne selber backe, so habe ich für das G im „Küchen-ABC“ einen Guglhupf mit „München-Bezug“ ausgesucht.

Entstanden ist das Foto nämlich im „Palais-Keller“ im Hotel Bayerischer Hof, wo zur Zeit das Stück Verliebt, verlobt, verschwunden mit einer hinreißenden Jutta Speidel läuft. Wie sie zwei Stunden lang völlig allein – nur von einem Klavierspieler begleitet – in ihrem Baumhaus rauf- und runterkraxelt und dabei von der Liebe, dem Leben und der Männerwelt erzählt, ist absolut sehenswert!

G-uglhupf

Den Namen bekam die süße Köstlichkeit übrigens schon lange vor Erfindung des Internets, auch wenn die berühmteste Suchmaschine so ähnlich klingt … ;-). Der Kuchen kommt nämlich genauso wie das Bier aus den Klöstern, wobei seine Form an die „gugelen“, wie auf mittelhochdeutsch die Kapuzen der Mönche hießen, erinnern soll.

Logo-Küchen-ABC Und weiter geht’s beim „Küchen-ABC“, inzwischen sind wir schon beim F angelangt.

Vorher muss ich aber noch schleunigst das E nachliefern, wobei mir wieder mal unser Dialekt geholfen hat, denn DAS Grund- nahrungsmittel der Deutschen wird bei den meisten vermutlich erst beim K auftauchen. Zusätzlich aufgepeppt wurde die Suppe noch mit „Eierschwammerln“, ich hoffe, dass ich damit nicht gegen Anettes Spielregeln verstoße, da wir ja zu jedem Buch- staben nur EINEN Begriff zeigen sollen … 🙂

DSC03262

Und damit daraus ein richtiges bayerisches Menü wird, zeige ich gleich noch das F dazu:

F-leischpflanzerl

Allerdings hab ich für diese Collage ins Archiv gegriffen, da ich die runde Sache schon mal gezeigt habe.

… und, liebe Anette, rechne die Punkteanzahl für das Menü lieber nicht nach! 😀

Logo-Küchen-ABC Beim Buchstaben D für Anettes „Küchen-ABC“ serviere ich diesmal wieder etwas echt Bayerisches, und zwar eine Dampfnudel, die in Österreich als „Germknödel“ bezeichnet wird.

Die Zutaten sind überschaubar: Mehl, Hefe, etwas Zucker, Salz, ein Ei, Milch und Butter … und ein perfektes Rezept – griffbereit auf meinem neuen „ständigen Begleiter“ 🙂

dampfnudel-1

Ich hätte nie gedacht, dass man Dampfnudeln so einfach selber kochen kann, aber dank der kinderleichten Anleitung aus der Heimwehküche – Lieblingsessen aus Omas Küche von Birgit Hamm und Linn Schmidt sind sie sehr schön aufgegangen. Die Vanillesauce passt natürlich wunderbar dazu, aber wenn was übrig bleibt, schmecken sie auch am nächsten Tag abgebräunt mit Kräuterbutter und Schinken, da nur wenig Zucker in den Teig kommt.

D-ampfnudel

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