Oktober 2019


Während sich die Bäume rund um die Haltestelle Taimerhofstraße in den schönsten Herbstfarben zeigen, bleibt die Esche auch noch im Oktober fast genauso grün wie im September.

Ein paar Tage später wird dann die Verfärbung im Morgenlicht sichtbar.

Noch können wir uns am blauen Himmel satt sehen, bevor die Novembernebel einen grauen Schleier über die Farben legen …

Samstagnachmittag um 4:00 ist die Touristendichte am Marienplatz wahrscheinlich am höchsten.

Als „Urlauber in der eigenen Stadt“ haben wir die Gelegenheit genutzt, an einer Stadtführung teilzunehmen.

Die vom Weis(s)en Stadtvogel organisierte Bierführung mit Bierprobe hat sich am 2. Oktoberfestwochenende förmlich angeboten, wenn Münchner und Gäste auf die Theresienwiese strömen.

Nach einem „Schnitt“ beim Donisl führte der Weg über den Viktualienmarkt und Dreifaltigkeitsplatz in die Sterneckerstraße.

Im Bier- und Oktoberfestmuseum erfuhren wir vieles über die Geschichte der Münchner Brauereien.

Unser Stadtführer spannte den Bogen vom Brauerstern über die Biografien berühmter Bierbrauer bis zur Schützenliesl, die im 19. Jahrhundert von dem berühmten Maler Wilhelm von Kaulbach entdeckt wurde.

Das berühmte Münchner Pin-Up-Girl hatte ich hier im Blog schon vor einigen Jahren vorgestellt.

In dem Gebäude befindet sich nicht nur das wunderbare Museum und eine gemütliche Gaststube, sondern auch diese steile „Himmelsleitertreppe“, die man nur in den ältesten Wohngebäuden Münchens findet.

Durch die Dürrnbräugasse führte uns der Weg zu unserer nächsten Station, wo dann die Bierprobe mit kulinarischen Schmankerln vom Viktualienmarkt stattfand.

Zum Abschluss durften wir noch das Hofbräuhaus live erleben, wo wir uns endgültig wie im Bayerischen Himmel fühlten.

Der September begann kühl und regnerisch und ließ schon mal eine Vorahnung auf den Herbst spüren.

Die Steiermark machte Werbung auf dem Odeonsplatz und weckte in mir wieder mal die Sehnsucht nach den Bergen.

Bei strahlendem Sonnenschein feierten wir den 1. Schultag der beiden jüngsten Enkelbuben.

Im Schulhof der Führichschule in Ramersdorf befindet sich ein aus Muschelkalk gefertigter Brunnen mit der Bronzeplastik Spielende Bären des Bildhauers Emil Manz.

Dank der Krankengymnastik am Gerät bei CityMed in der Denninger Straße erhielt ich endlich die nötige Stabilität im Fußgelenk zurück.

Auch der Ausbau der Radlwege in München macht deutliche Fortschritte.

Dass sich München immer mehr zur „Cool City“ entwickelt, zeigt sich hier am Sendlinger Tor, das nun den südlichen Eingang zur Fußgängerzone bildet.

Mitte September wurde es nochmal sommerlich warm, so dass wir noch zwei schöne Radtouren unternehmen konnten.

Dieses Denkmal ist dem ehemaligen Bürgermeister Jakob von Bauer gewidmet, dem wir die Flaucheranlagen zu verdanken haben.

Bei zwei wunderbaren Stadtführungen entdeckten wir neue Plätze in München …

… und besuchten lieber das Bier- und Oktoberfestmuseum als die Wiesn selbst.

Der Vollmond bescherte mir einige schlaflose Nächte …

… von denen ich mich im „Urlaub dahoam“ wieder erholen konnte.

Mit einem wunderschönen Ausflug zum Ahornboden über den Sylvensteinspeicher endete dieser ereignisreiche Monat.