Da der Sommer mal eine kurze Pause macht, nutzte ich den Sonntag mal wieder für einen ausgiebigen Museumsbummel.

Dass meine Wahl auf das Bayerische Nationalmuseum gefallen ist, lag an der Einladung zu einer ganz speziellen Führung zu diesem kuriosen Rollstuhl .

Der Kurator erklärte sehr anschaulich, warum das Exponat im gleichen Raum wie eine astronomische Uhr aus dem 18. Jahrhundert ausgestellt wird.

Denn dieses Wunderwerk der Astronomie mit seinen Rokoko-Putten, die sich mit allen zwölf Tierkreiszeichen vergnügen, ist genauso widersprüchlich wie der technisch ausgereifte Sessel aus der Zeit Ludwig XIV.

Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass die Astrologie von der Astronomie oft belächelt wird, hier aber in harmonischer Einheit dargestellt wird.

Bekannt ist das Bayerische Nationalmuseum aber nicht nur für seine Möbel aus den verschiedensten Jahrhunderten, sondern auch für die faszinierenden Stadtansichten aus dem 16. Jahrhundert.

Ich könnte Tage in dieser vielseitigen Sammlung verbringen, die weltliche Kunst mit religiösen Exponaten einzigartig verbindet.

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