Juli 2019


Da der Sommer mal eine kurze Pause macht, nutzte ich den Sonntag mal wieder für einen ausgiebigen Museumsbummel.

Dass meine Wahl auf das Bayerische Nationalmuseum gefallen ist, lag an der Einladung zu einer ganz speziellen Führung zu diesem kuriosen Rollstuhl .

Der Kurator erklärte sehr anschaulich, warum das Exponat im gleichen Raum wie eine astronomische Uhr aus dem 18. Jahrhundert ausgestellt wird.

Denn dieses Wunderwerk der Astronomie mit seinen Rokoko-Putten, die sich mit allen zwölf Tierkreiszeichen vergnügen, ist genauso widersprüchlich wie der technisch ausgereifte Sessel aus der Zeit Ludwig XIV.

Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass die Astrologie von der Astronomie oft belächelt wird, hier aber in harmonischer Einheit dargestellt wird.

Bekannt ist das Bayerische Nationalmuseum aber nicht nur für seine Möbel aus den verschiedensten Jahrhunderten, sondern auch für die faszinierenden Stadtansichten aus dem 16. Jahrhundert.

Ich könnte Tage in dieser vielseitigen Sammlung verbringen, die weltliche Kunst mit religiösen Exponaten einzigartig verbindet.

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Im Juni konnte ich mich voll und ganz der Urlaubsvorfreude hingeben. Da ich im Blog ein Reisetagebuch geführt habe, beschränke ich mich im Monatsrückblick auf die ersten drei Wochen.

Noch bevor es auf die Reise in den Hohen Norden ging …

… konnten wir am Hamburger Fischmarkt schon mal einen Vorgeschmack genießen.

Das Ebike wurde auch endlich wieder aus dem Keller geholt …

… und wir entdeckten unbekannte Ecken im Münchner Norden …

… und Altbekanntes entlang der Isar.

Der heftige Hagelsturm an Pfingsten trieb einigen Gartenbesitzern die Tränen in die Augen.

Frisch motiviert investierte ich in ein neues Rad mit Tiefeinstieg …

… auch wenn ich für den täglichen Weg ins Büro weiterhin die Trambahn nutze.

Ein wunderbares Theatererlebnis war ein weiteres Highlight, bevor wir dann endlich unsere Koffer für den Urlaub packen dürften.

Im Vergleich zum Junifoto ist die Wiese inzwischen gemäht worden, dafür dürfen sich die Insekten in der Stadt an den Wildkräutern im Trambahngleis erfreuen.

Nach ergiebigen Recherchen bin ich mir sicher, dass es sich um eine Esche handelt, da diese Bäume beim Bebauungsplan des ehemaligen Ziegeleigeländes westlich der Effnerstraße erwähnt wurden.

Dagegen sind vor unserem „Stangerlwald“ aus Birken und Zierkirschen diese Bauschranken gewachsen, weil unter dem Gehsteig Glasfaserkabel verlegt werden.

Hier in Büsum können wir jetzt noch eine Woche lang so richtig die Seele baumeln lassen.

Natürlich gehört dazu auch etwas Kultur, wie z.B. die Besichtigung der alten Dorfkirche St. Clemens aus dem 15. Jahrhundert.

Zu Ehren des ehemaligen Pfarrers und Chronisten Johann Adolfi Köster (genannt Neocorus) wurde diese Bronzestatue gestiftet und auf dem nach ihm benannten Platz in Szene gesetzt.

Aus dem 19. Jahrhundert stammt die wunderschöne Dorfwirtschaft „Alte Post“, in der man wie in einem Wohnzimmer aus vergangener Zeit speisen kann.

Sehenswert ist auch der Museumshafen in dem traditionsreichen Fischerdorf, das sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Heilbad gewandelt hatte.

Mit dem Rad lässt sich Büsum wunderbar erkunden, dabei bieten sich Pausen im erholsame Wohlfühlgarten …

… und natürlich am Strand an.

Hier kann man bei Ebbe ewig sitzen und den Wattläufern zuschauen, bevor die Nordsee wieder zurückkommt ♥️

Beim Monatsmotto G legte Antje mit einer britischen Großstadt vor, da bietet sich natürlich ein großbritannisches G nach unsere Kreuzfahrt zu den britischen Inseln förmlich an 👍

Dieser freundliche Gästebetreuer hat uns im Hafen von Greenock empfangen, bevor wir zu unserem Ausflug nach Glasgow gestartet sind, über den ich bereits hier berichtet habe 😊

Nach dem Anlegen bleibt uns noch genügend Zeit für ein ausgiebiges Frühstück an Bord und einen letzten Rundgang auf dem Pooldeck.

Während sich das Schiff langsam leert, genießen wir nochmal die Aussicht auf den Hamburger Hafen.

Ein Shuttle-Bus bringt uns zurück zum bewachten Parkplatz, wo wir unser Auto während der Kreuzfahrt abgestellt hatten.

Da gerade der Hamburg-Marathon stattfindet, wird uns wegen der Sperrungen am Hafen noch eine ausgiebige Stadtrundfahrt durch St. Pauli geboten … 😉

Unser Urlaubsort Büsum empfängt uns mit Wind und Wellen, und wir freuen uns, dass sich die Nordsee beim ersten Strandspaziergang gerade zeigt.

In der Vergangenheit hab ich nämlich schon oft erlebt, dass aufgrund der Gezeiten an der Nordseeküste das Meer immer weg ist, wenn ich grade da bin 😂

Bei der guten Luft schmecken die Nordseekrabben mit „Nordseeknolle“ natürlich ausgezeichnet … und die Rote Grütze mit Vanillesauce ist ein Traum! ♥️

Unser letzter Tag an Bord beschert uns nochmal einen Seetag.

Bei strahlendem Sonnenschein genießen wir den Spaziergang auf Deck 14, während die Liegen rund um die Pools bereits belagert werden.

Zum Glück gibt es ja auf so einem großen Schiff genügend andere Unterhaltungsmöglichkeiten 👍

Wir persönlich schätzen auf der MSC vor allem das musikalische Angebot sehr, bei dem für jeden Geschmack etwas geboten wird.

Am Abend verabschiedet sich das gesamte Ensemble im Theater mit einer „Best-of-Show“, die sowohl Akrobatik als auch Musical und natürlich Klassik enthält – Gänsehaut pur! ♥️

Als dann mitten in der Nacht bei der Einfahrt von der Nordsee in die Elbe die AidaPerla mit lautem Partysound an uns vorbei fährt, wissen wir endgültig, dass wir das richtige Schiff gewählt haben 😂


Gerade haben wir im Hafen Altona angelegt und freuen uns jetzt noch auf eine Woche mit Wind und Wellen in Büsum, bevor es zurück in die bayerische Hitze geht.

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