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Seit ich vor fast vier Jahrzehnten der „Mona Lisa“ im Pariser Louvre in die Augen geschaut hab, fasziniert mich die Kunstepoche der Renaissance.

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Damals hab ich mich schon sehr gewundert, warum die Menschen vor dem Louvre Schlange stehen, wenn doch in München in der Alten Pinakothek mindestens ein genauso schönes Gemälde von Leonardo da Vinci hängt.

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In der aktuellen Ausstellung Florenz und seine Maler werden aber nicht nur religiöse Motive wie „Die Madonna mit der Nelke“ präsentiert, sondert sie zeigt, mit welchem Selbstbewusstsein die Maler der Renaissance auch sich selbst in Szene gesetzt haben.

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Denn erst bei näherer Betrachtung fällt auf, dass der Künstler Sandro Botticelli selbst aus seinem Gemälde „Die Anbetung der Könige“ herausschaut.

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Auch bei dieser Madonna zaubert ein liebenswertes und lebensechtes Detail jedem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht.

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Denn keine Kunstepoche zuvor hatte je ein am Daumen lutschendes Jesuskind gezeigt.

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Doch nicht nur die Motive der Gemälde sind bezaubernd, sondern auch die Handwerkskunst, bei der das Gold für Gemälde und nicht für Steaks verwendet wurde … 😉

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Die Ausstellung zeigt auch eine Vielzahl lebensechter Porträts aus dem 15. Jahrhundert, da die Kunst der Renaissance nach der Antike wieder den Menschen selbst abbildete, die wörtlich übersetzt in ihr wiedergeboren wurde.

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Augenzwinkernd taucht das Motiv des selbstbewussten Jünglings von Filippino Lippi auch im Souvenirshop auf, wo man sich ein Stück Toskana mit nachhause nehmen kann.

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