Dezember 2018


Da mein Jahresrückblick bereits „im Kasten“ ist, fehlen nur noch die Dezemberfotos, um das Jahr 2018 ordentlich abzuschließen.

Der Vorweihnachtsstress im Büro und meine immer noch eingeschränkte Mobilität verhinderten den Besuch der Münchner Weihnachtsmärkte, die in den letzten Jahren immer mehr zu „Glühmärkten“ verkommen.

Ein bisschen Schnee und meine wunderschöne Geburtstagsfeier in der „Deutschen Eiche“ ließen aber dann doch noch etwas Weihnachtsstimmung aufkommen.

Meinen Lesern wünsche ich von Herzen alles Gute für 2019 und bleibt‘s g‘sund! 👍

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… auf ein Jahr, das mir sehr viele schöne Erlebnisse geschenkt hat, aber auch ein sehr schwieriges und schmerzhaftes war.

2018 startete hoffnungsvoll mit Glücksklee und einem guten Bier, mit dem das alte Jahr „obigschwoabt“ wurde.

Beim Neujahrsausflug zum Tegernsee zeigte sich ein Silberstreif am Horizont.

Doch der Januar bescherte mir zu den Bauchschmerzen, die mich schon seit Jahren begleiten, auch noch einen entzündeten Backenzahn, von dem ich mich leider trennen musste.

Als Krönung brachte der Januar auch noch Post vom Finanzamt, die mich den ganzen Februar beschäftigen sollte.

Dem späten Wintereinbruch im März hofften wir auf den Kanaren entfliehen zu können …

… doch nach der kreislaufbelastenden Hitze auf den „Sonneninseln“ …

… begleitete uns Schnee und Kälte noch bis Ostern.

Bei einem Spaziergang über den Alten Südlichen Friedhof zur Frühjahrssonnenwende sollte sich jedoch die Tür zur Anderswelt öffnen …

… und statt eines sanften Frühlings brachte der April bereits brütende Hitze. Erste Gewitter warfen ihre Schatten voraus …

… denn im Mai musste ich schlimme Momente im Krankenhaus Bogenhausen erleben.

Doch der Patient erholte sich zum Glück rasch, so dass ich im Juni zur Kur an die Ostsee fahren konnte.

Leider plagte mich dort weiterhin mein Bauchweh trotz gesunder Ernährung und viel Bewegung.

Im Juli wurde mir während unseres Urlaubs am Chiemsee, der eigentlich als Nachkur gedacht war, schließlich nach einer schlimmen Gallenkolik im Krankenhaus Traunstein die Gallenblase entfernt.

Der brütenden Hitze im August versuchten wir in den Bergen zu entfliehen …

… denn so schön der Sommer sein kann, empfinde ich inzwischen eine Hass-Liebe für ihn.

Nach endlosen neun Monaten konnte dann endlich das Implantat für den verlorenen Zahn eingesetzt werden …

… wobei mich der Preis, den ich für meine alte Krone durch den gestiegenen Goldpreis erzielte, etwas für die schmerzhafte Behandlung entschädigte.

Und auch die geplanten Radltouren im September verliefen nicht problemlos, weil das Akku am E-Bike plötzlich streikte.

Endlich kündigte sich mit dem Oktoberfest der Herbst an, in dem ich neben einer Reise in die Pfalz auch noch einige Wanderungen unternehmen wollte.

Doch das Schicksal stellte mir erneut ein Bein …

… bzw. ließ mich über mein eigenes stolpern. Zum Glück musste die Wadenbeinfraktur nicht operiert werden, so dass wir im November unseren geplanten Urlaub antreten konnten.

Die ligurische Küste empfing uns stürmisch mit starken Regenfällen …

… die uns auch an Bord der Costa Pacifica begleiteten. Doch das Schiff rammte weder einen Eisberg noch streifte es die Klippen einer Insel …

… so dass ich zwar etwas bewegungseingeschränkt die Kreuzfahrt genießen konnte.

Auf der Rückfahrt über den San Bernardino Pass überraschte uns dann noch der frühe Wintereinbruch, aber wir hatten wieder mal das sprichwörtliche Glück im Unglück und kamen unversehrt zuhause an.

Der Dezember brachte dann noch den alljährlichen Vorweihnachtsstress im Büro und die zusätzliche nervliche Belastung meines runden Geburtstags.

Trotzdem blicke ich dankbar auf das Jahr 2018 zurück, denn es hätte ja wirklich schlimmer kommen können! 😳

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Bei stürmischem Föhnwetter haben gestern Grundschüler der Waldramer Schule auf dem Christkindlmarkt Adventslieder gesungen.

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Wo heute nur noch vereinzelt Föhren zwischen den Reihenhäusern wachsen, wohnten bis 1957 im Lager Föhrenwald, zeitweise bis zu 6.000 sog. „Displaced Persons“, also Juden, die den Holocaust überlebt hatten, und dort auf ihre Ausreise nach Palästina warteten.

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Nach Auflösung des Lagers und der Umbenennung des Ortsteils von Wolfratshausen in Waldram, siedelten sich dort Heimatvertriebene an. Heute leben dort aufgrund der guten Infrastruktur viele junge Familien.

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Der Christkindlmarkt auf dem Gelände der Katholischen Kirche St. Josef, bei dem viele freiwillige Helfer Selbstgebackenes und Handwerkskunst verkaufen, unterstützt verschiedene wohltätige Zwecke.

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