Noch bis zum 28. Januar kann man in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung einen Blick in die Pariser Kunstszene des 19. Jahrhunderts werfen.

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Unter dem Titel „Gut – Wahr – Schön“ wird eine Auswahl von Meisterwerken des Pariser Salons aus dem Musée d‘Orsay präsentiert.

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So wie am Beispiel des Perseus, der hier triumphierend mit dem Kopf der Medusa auf seinem Pegasus davonreitet, sollten die Kunstwerke das Gute und Wahre in idealer Schönheit zum Ausdruck bringen.

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Mit Darstellungen antiker Mythen, biblischer Szenen und historischer Ereignisse sollten die Künstler ihr Können unter Beweis stellen.

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Doch zwischen antikem Ideal und modernem Leben entstand ein Konflikt, der erst durch den beginnenden Naturalismus überwunden wurde.

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Sehr passend zu den für den heutigen Kunstgeschmack etwas schwülstigen Gemälden, wie z. B. der »Geburt der Venus«, die von den Kunstkritikern als vulgär und voyeuristisch gescholten wurde, empfand ich die Polstermöbel in den Ausstellungsräumen 😊

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Für den Humor der Kuratoren spricht auch diese im Eingangsbereich aufgestellte Staffage, die dem/der BesucherIn die Gelegenheit bietet, selbst in der Rolle der Venus aus dem Meer zu steigen … 👍

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