Bei einem Rundgang durch den Frauendom fallen die reich verzierten Gitter auf, hinter denen sich die einzelnen Seiten- und Chorkapellen befinden.

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Die Armbrust im Gitter der ersten Chorkapelle verweist auf den hl. Sebastian und sein Martyrium. Wie auch an den anderen Chorkapellen sind am Gitter stilisierte Rosenranken angebracht.

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Das Zeichen des gebrochenen Rades verweist auf das Patrozinium der hl. Katharina von Alexandrien, die zu den drei „Heiligen Madln“ zählt und deren Gedenktag am 25. November den Beginn der Adventszeit signalisiert („Kathrein stellt den Tanz ein“).

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Am bekanntesten ist wohl die Kapelle der Bäcker, weil in das Absperrgitter das Wappen der Bäckerzunft mit einer Brezn eingearbeit wurde. Die Bäckerkapelle ist als einzige Kapelle im gotischen Stil erhalten geblieben, da es der Zunft der Bäcker an Geld fehlte.

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