Oktober 2017


Bevor an diesem Wochenende die Herbststürme eingesetzt haben, konnte man vergangene Woche noch ein Sonnenbad auf den Stufen der Glyptothek genießen.

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Der überlebensgroße Kopf des Kaisers Augustus weist auf die Ausstellung Charakterköpfe – Griechen und Römer im Porträt hin, die noch bis 14. Januar zu besichtigen ist.

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Das ist genau das richtige Ziel, um sich im Winter ein paar Stunden in den warmen Süden zu träumen … 😎

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Bei unseren Wanderungen – oder sagen wir lieber Spaziergängen – haben wir immer wieder Esskastanien(schalen) gefunden, aber wir mussten uns noch gedulden, denn das berühmte „Törggelen“ findet fast nur an den Wochenenden statt.

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Am Samstag war es dann aber endlich soweit, doch bevor wir die „Keschtn“ mit einem guten „Weinderl“ genießen konnten, mussten wir uns den Weg zur Wirtschaft natürlich erwandern.

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Entlang von Obstgärten und unter Kastanienbäumen führte der Weg zur Burg Greifenstein, die ich mir aber nur aus der Ferne betrachtete 😉

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Zwischen unserem Standort und der Burg befand sich nämlich ein steiler Graben, den ich lieber Wanderern mit einer besseren Kondition überließ 😳

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So nahmen wir einen gemütlicheren Weg zum Gasthof Noafer, wo wir unsere lang ersehnten Keschtn (mit Südtiroler Speck und einem guten Magdalener) genießen durften.

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Ein weiteres Highlight an diesem traumhaften Tag war dann noch der Besuch der romanischen Kirche St. Helena bei Deutschnofen.

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Sowohl die außergewöhnlichen Fresken als auch die fantastische Lage sind absolut sehenswert! 👍

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Am Sonntag ging’s dann nach einer sehr erholsamen und abwechslungsreichen Woche zurück nach München – Jenesien, i mog di! ❤️

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Da es am Freitagmorgen etwas bewölkt war, besuchten wir endlich den wohl berühmtesten Südtiroler.

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Es wurde ja lange diskutiert, ob es pietätlos ist, eine ca. 5000 Jahre alte mumifizierte Leiche auszustellen.

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In einem abgegrenzten Bereich wird dem Besucher ein Blick auf die in einer Kältekammer verwahrten Mumie ermöglicht. Selbstverständlich ist das Fotografieren dort nicht erlaubt.

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Ich persönlich fand jedoch die Art der Dokumentation sehr beeindruckend, denn anhand seiner Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände gewinnt der Besucher einen einzigartigen Eindruck in „Ötzis“ Lebensbedingungen.

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Was wir am Samstag unternommen haben, erzähle ich dann morgen … 😉

Bereits im 17. Jahrhundert verbrachten wohlhabende Bozner Bürger die Sommermonate auf dem Ritten, weil es auf der Hochfläche wesentlich kühler als in der heißen Landeshauptstadt ist.

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Wesentlich komfortabler als damals schwebten wir mit der futuristisch gestalteten Seilbahn nach Oberbozen.

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Auf einem aussichtsreichen Plateauweg wanderten wir von dort in das beschauliche Dorf Maria Himmelfahrt.

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Der kurzweilige Weg bot immer wieder schöne Ausblicke rüber zum Schlern und seiner Seiseralm.

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Von Maria Himmelfahrt bis Klobenstein führt die bereits 1907 gebaute Rittenbahn, die wir genauso wie die Seilbahnen und Busse kostenlos mit unserer Bozen-Card nutzen konnten.

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Natürlich saßen wir unterwegs auch selig bei einem Glaserl Wein … 🍷

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(Teil 6 folgt …)

Am Mittwoch schwebten wir erneut mit der Seilbahn über die Weinberge hinunter ins Tal.

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Unser heutiges Ziel war Schloss Runkelstein mit seinen wunderbaren mittelalterlichen Fresken.

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Beim Rundgang durch die Burg, die wir als Inhaber der Bozen-Card kostenlos besuchen durften, erhielten wir dank dieser ausdrucksstarken Darstellungen einen lebendigen Eindruck des höfischen Lebens vor 600 Jahren.

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Die Szenen zeigen neben Ritterturnieren auch Liebespaare im Gespräch (natürlich in gebührendem Abstand! 😉)

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Dagegen zeigen die Fresken des Arkadengangs im Sommerhaus  mythologische Szenen.

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Nach diesem Ausflug ins Mittelalter ließen wir uns bei einer Weinprobe im Hotel noch in die Südtiroler Winzerkunst einweisen 🍷

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(Morgen geht’s weiter … )

Nach dem ausgiebigen Spaziergang durch Bozen (inkl. des steilen Rückwegs von der Seilbahnstation zum Hotel) ließen wir es am Dienstag etwas ruhiger angehen.

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Die Panoramastraße des Salten bot uns immer wieder neue Ausblicke in die Südtiroler Bergwelt.

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In Hafling entdeckten wir nicht nur ein für diese Region so typisches Exemplar …

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… sondern auch eine schöne Wirtschaft mit Bergblick 👍

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In der strahlenden Herbstsonne genossen wir den goldenen Oktober und überlegten, was wir wohl am nächsten Tag unternehmen werden …

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(Teil 4 folgt …)

Nach einem Spaziergang durch den hübschen Ort ging es am Montag mit der Seilbahn hinunter nach Bozen.

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Entlang des Flusses Talfer führt eine schöne Promenade in die Altstadt.

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Wir ließen das Schloss Maretsch mit seinen Weingärten links liegen und landeten direkt am malerischen Obstmarkt.

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Unter den Lauben der Altstadt und an der Piazza Walther genossen wir das südländische Flair in dem historischen Marktort.

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Mit der Seilbahn ging es dann wieder hinauf in unseren Urlaubsort, wo uns wie jeden Abend ein abwechslungsreiches Tiroler Menü erwartete.

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(Teil 3 gibt’s morgen …)

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