Mein heutiges „Montagsherzerl“ für Frau Waldspecht habe ich aus der Pfarrkirche St. Quirinus in Tegernsee mitgebracht, die bis 1803 Klosterkirche der bedeutendsten Benediktinerabtei Oberbayerns war.

Anlässlich ihres 1000jährigen Bestehens im Jahr 1746 wurde die Kirche im Stil der Barockzeit renoviert, doch nur ein halbes Jahrhundert später fiel das Kloster der Säkularisation zum Opfer.

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1817 kaufte König Max I. Joseph (reg. 1799-1825) die Reste der Anlage und ließ das ehemalige Kloster zur königlichen Sommerresidenz umbauen.

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Die königliche Familie zog viele weitere Besucher nach, die als „Sommerfrischler“ ins Tegernseer Tal kamen, das bis heute eines der beliebtesten Fremdenverkehrsziele in Oberbayern ist.