Während auf den Feldern im Spätsommer das zusammengerollte Stroh für schöne Fotomotive sorgt, wundert sich der Münchner seit einigen Wochen über Ballen in Leuchtstofffarben, die im Museumsquartier auf den Wiesen herumliegen.

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Sowohl vor dem Museum ägyptischer Kunst

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… als auch vor der Alten Pinakothek

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… und der Pinakothek der Moderne sorgen die bunten Strohballen an diesen grauen Augusttagen für farbige Highlights.

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Die Ballen bieten sich natürlich auch als wunderbare Sitzgelegenheiten und Ruheoasen in der Großstadt an.

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Beim näheren Hinsehen kann man entdecken, dass die Ballen aus Tausenden von Plastik-Strohhalmen zusammengewickelt wurden.

Was das soll?
Der Künstler Michael Beutler ist für seine raumgreifenden Installationen bekannt. Den Sommer über sollen diese Ballen verbindendes Zeichen und visueller Faden im Kunstareal München sein. Am 9. Oktober wird die „Ernte” eingeholt und zu einer großen Ballenburg als Rahmen für ein öffentliches Erntefest aufgetürmt. Nach dem Fest werden die Ballen auf Sattelschlepper verladen, aus der Stadt gebracht und eingelagert, bis sie in einem anderen Park einer anderen Stadt zu sehen sind.
(Quelle: Bericht in der AZ am 25.06.14)

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