Da München bekanntlich oft als „nördlichste Stadt Italiens“ bezeichnet wird, kann ich euch mit dieser „Ausrede“ ein paar Eindrücke aus Ligurien zeigen und darf diese Woche noch ein bisschen in Urlaubserinnerungen schwelgen … 😉

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Als bekennende Bergliebhaber wollten wir natürlich auch in den Cinque Terre wandern.

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Als bequemer Einstieg bietet sich der Spazierweg „Via dell’Amore“ (Liebespfad) von Riomaggiore nach Manarola an. Leider standen wir schon nach wenigen Metern vor diesem Schild.

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(Klick zum Vergrößern)

Da der Küstenweg also wegen eines Erdrutsches gesperrt war und mir die Bergüberquerung doch etwas zu steil war, kehrten wir um und fuhren einfach mit dem Zug nach Manarola.

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Nun wollten wir auf dem „Sentiero azurro“ (Blauer Pfad) von Manarola nach Corniglia wandern.

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Dass der Pfad seinen Namen zu Recht hat, zeigte sich eindrücklich an den atemberaubenden Ausblicken in die Tiefe.

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Doch bald wurden wir schon wieder ausgebremst – diesmal sogar in vier Sprachen!

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Beim Ranzoomen durch’s Teleobjektiv erschien mir dann der Weg doch nicht mehr so erstrebenswert … 😉

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So begnügte ich mich halt auf’s „Blümchenfotografieren“ …

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… und warte darauf, bis die Küstenwege nach erfolgter Sanierung wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen.

DSC08118 Dass sich die Wanderwege des UNESCO-Weltkulturerbes ausgerechnet im Jahr der Europawahl in so einem miserablen Zustand befinden, kann natürlich auch ein Schachzug der Regierung sein, um durch die Aufmerksamkeit der Touristen eine Finanzspritze aus Brüssel zu bekommen.

Zumindest kam mir dieser Verdacht, als ich dieses Wahlplakat der Partei „Italia dei Valori“ (Italien der Werte) sah. Der Hinweis auf die wohl wegen ihrer Sparmaßnahmen nicht besonders beliebten „Tedeschi“ (Deutschen) klingt ja nicht besonders freundlich, was bei der augenblicklichen Situation in den südeuropäischen Ländern aber mehr als verständlich ist.

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