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Eine kleine Wanderung führte uns am Sonntag auf die Ratzinger Höhe in der Nähe des Chiemsees.

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Viele denken beim Namen dieses Voralpenhügels vielleicht an Papst Benedikt, den ehemaligen Kardinal Ratzinger. Vermutlich wurde er aber einfach nach dem kleinen Ort Ratzing benannt, der dort oben liegt.

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Es gibt aber auch eine direkte Verbindung: Die Mutter von Josef Ratzinger wohnte nämlich vor ihrer Heirat in Rimsting am Fuß der Ratzinger Höhe.

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Der Blick von dort auf die Chiemgauer Berge mit der Kampenwand, dem Hochgern und Hochfelln ist einfach atemberaubend – davor liegt der Chiemsee mit seinen Inseln.

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Die letzten Rosen, bevor sie die Nachtfröste endgültig erfrieren lassen.

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Unterwegs begegnetem wir einem Marterl der Heiligen Gertrud, die oft mit einer Spindel dargestellt wird. Dieses Symbol weist auf das mythische Erbe der germanischen „Nornen“ hin, die als Schicksalsgöttinnen den Lebensfaden der Menschen spinnen, ihn zumessen und am Ende abschneiden.

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Der Faden am Spinnrocken wird dabei von den Mäusen abgebissen, was sie als Herrin des Todes klassifiziert in der Tradition der alten Göttinnen Freya, Perchta und Holla und ähnlich der ägyptischen Isis. (Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon)