Der November ist genau der richtige Monat um sich mit rätselhafter Symbolik, Kraftorten und magischen Baukünsten zu beschäftigen. Unter fachkundiger Führung von Mystisches München besuchten wir heute die Frauenkirche, die sich in ganz besonderer Art dafür eignet, diesen Geheimnissen nachzuspüren.

DSC05818

Am nördlichen Seiteneingang kennzeichnet noch heute unter dem Relief der biblischen Szene am Ölberg das sogenannte „Freiungszeichen“ den Dom als Zufluchtsstätte, der Schutz vor Verfolgung bot.

DSC05831

Während wir den Dom von außen umrundeten, begegnete uns auch eine „alte Bekannte“ … 😉

DSC05859

Die Totenschädel auf den Epitaphien, die nach der Auflösung der Friedhöfe in der Altstadt in die Außenmauer des Domes eingemauert wurden, dienen aber nicht nur als „Ruhekissen“, sondern weisen noch weitere geheime Zeichen auf, die es zu entschlüsseln gilt.

DSC05871

Auch im Inneren der Kirche treffen wir wieder auf das Zeichen der Vergänglichkeit auf dem Epitaph des Philipp Dobereiner (+ 1576).

DSC05873

Ein ganz besonders kraftvoller Ort, der die Geheimnisse der gotischen Baukunst spürbar macht, befindet sich direkt vor dem Altar, wo sich das Längsschiff mit dem Bennoportal im Norden und dem Brautportal im Süden kreuzt.

DSC05878

Auch wenn noch viele Geheimnisse des Frauendoms im Verborgenen liegen, so leuchteten für mich seine von der Abendsonne angestrahlten Backsteinmauern heute in einem ganz besonderen Licht.

Advertisements