Leider war der Mai wettermäßig alles andere als ein Wonnemonat, doch wenigstens am Pfingstmontag klarte es etwas auf, so dass wir eine kleine Wanderung auf die Ilkahöhe am Starnberger See machen konnten.

Und so wurde dieses „Montagsherzerl“ für Frau Waldspecht tatsächlich an einem Montag fotografiert, auch wenn ich es erst heute zeige …🙂

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Auf einem Moränenhügel aus der letzten Eiszeit gelegen, bietet die Ilkahöhe einen herrlichen Ausblick über den Starnberger See. Bei guter Sicht ist das Alpenpanorama von den Chiemgauer Alpen, den Bayerischen Voralpen über das Karwendelgebirge bis hin zum Wettersteingebirge mit der Zugspitze zu sehen.

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Ihren Namen hat die Ilkahöhe zu Ehren von Helene (Ilka) Gräfin von Vieregg. Sie war die Tochter des letzten Patrimonialherrn Karl Matthäus Graf von Vieregg (1798 – 1864).
Nach dem Tode Friedrich Max Graf von Vieregg (1833 – 1866) fiel das Erb- und Familiengut an seine damals 28- jährige Schwester Ilka, die sich 1856 mit dem Fürsten Karl Friedrich Fürst von Wrede, einem Enkel des bayerischen Feldmarschalls Carl Philipp Fürst von Wrede, vermählt hatte. Fürstin Ilka von Wrede hat durch Ihre Hilfstätigkeiten für Verwundete im Krieg 1870/71 eine Reihe bayerischer und preußischer Auszeichnungen erhalten. Fürstin Ilka von Wrede wurde am 30.03.1838 geboren, sie starb am 21.02.1913 in Pähl.

Quelle: Geschichte der Ilkahöhe

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Und für alle München-Kenner gibt es auch wieder eine Frage:
Welcher Bezug zu München lässt sich bei dieser Geschichte herleiten?