Da ich es Anfang Dezember, als ganz München tief verschneit war, nicht geschafft habe, mein Monatsfoto für das Projekt „Zwölf2012“ aufzunehmen, wollte ich es heute wenigstens der Vollständigkeit halber nachholen, damit auch dieses Jahr auf der —> Extraseite zwölf Aufnahmen vom selben Standort zu sehen sind.

Zu meiner Überraschung empfing mich beim Aussteigen aus der Trambahn Dudelsackmusik, zu der eine Gruppe in griechischer Tracht einen Tanz aufführte.

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Von den anderen Zuschauern ließ ich mich dann aufklären: Am 6. Januar, dem Tag der Epiphanie, wird in der orthodoxen Kirche die Taufe Christi gefeiert. Zu diesem Anlass wird dabei eine Segnung des Wassers zelebriert, um damit die Gläubigen, deren Häuser, Äcker und Tiere segnen zu können. Dabei werden alle Gewässer gesegnet, das Meer, die Seen, die Flüsse, die Quellen und die Brunnen.In München ist es zur festen Tradition geworden, dass die Segnung der Isar durch die Griechisch-Orthodoxe Metropolie an der Ludwigsbrücke beim Vater-Rhein-Brunnen stattfindet.

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Zur Unterhaltung tanzt anschließend der Verein der Pontos-Griechen den Tanz der Momogeri.

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Unser eigentliches Ziel lag jedoch etwas südlicher an der Isar, und zwar wollten wir uns in St. Maximilian die größte Weihnachtskrippe Deutschlands – wenn nicht gar der Welt – anschauen.

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In den letzten Jahren ist dort eine riesige Krippenlandschaft des antiken Bethlemhems mit wunderschönen handgeschnitzten Figuren entstanden.

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Sogar ein Elefant ist mit dabei, wenn Kaspar, Melchior und Balthasar ihre Gaben bringen.

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Erst im Vergleich mit den Besuchern erkennt man, wie groß die Figuren der Weihnachtskrippe wirklich sind.

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