Bevor ich von unserem Kurzurlaub im Voralpenland berichte, will ich aber noch ein paar Fotos aus einer Stadt im „Hohen Norden“ zeigen, die mehr Gemeinsamkeiten mit München hat, als man vermutet.

Heinrich der Löwe, dem München seine Stadtgründung zu verdanken hat, nachdem er die Salzstraße von Oberföhring nach München umgeleitet hatte, gründete fast zeitgleich das durch einen Brand zerstörte Lübeck neu. Durch geschickte Verträge mit Schweden, der Insel Gotland und dem russischen Nowgorod sicherte er der Hansestadt die Vormachtstellung im Ostseehandel und profitierte vom wirtschaftlichen Erfolg der reichen Lübecker Kaufleute genauso wie vom Salzhandel in München.

Allen, die noch den alten 50-DM-Schein kennen, wird das Holstentor wohlbekannt sein. Das berühmteste Bauwerk Lübecks wurde aber erst 300 Jahre später erbaut – und zwar zur gleichen Zeit, als Münchens Wahrzeichen entstand.

Die Lübecker Marienkirche auf dem höchsten Punkt der Altstadtinsel gilt als Mutterkirche der norddeutschen Backsteingotik, aber im Gegensatz zu unserem Liebfrauendom war in Lübeck genügend Geld für spitze Kirchtürme vorhanden … 😉

Und noch eine dritte Gemeinsamkeit hab ich gefunden: Diese hübsche Bronzeplastik, die 1999 von Rolf Goerler gestaltet wurde, weist nämlich auf die gleiche Sage wie in München hin, denn auch bei diesem Kirchenbau soll angeblich der Teufel seine Hand im Spiel gehabt haben … 😀

(alle Fotos lassen sich durch Anklicken etwas vergrößern)

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