Auch wenn der Wind heute nach dem Temperatursturz der letzten Tage noch ziemlich kühl wehte, nützten wir das herrliche Radlwetter für eine Tour zur Emmeramsmühle am Oberen Isarkanal.

Allerdings frag ich mich schon, was die Windmühle im neuen Logo verloren hat, denn sämtliche Mühlen an den Isarkanälen wurden jahrhundertelang von Wasserkraft angetrieben. Die Geschichte dieser Mühle lässt sich sogar bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen, als sie erstmals urkundlich als eine Mühle beim Heiligen Emmeram erwähnt wurde. Sowohl die Mühle als auch der gesamte Ortsteil St. Emmeram ist nach dem heiligen Bischof Emmeram benannt, dessen Leichnam bei seiner Überführung nach Regensburg hier eingeschifft worden sein soll. 1825 erhielt die Emmeramsmühle die Konzession zum Bierausschank, aber es durften damals nur die Bauern bedient werden, die in der Mühle ihr Schrot mahlen ließen.

Besonderen Zulauf erhielt die Emmeramsmühle gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die Künstlerszene des benachbarten Schwabing die idyllische Lage der Mühle für sich entdeckte. Der Mühlenbetrieb verlor immer mehr an Bedeutung, und 1903 wurde das Gebäude ganz in eine Wirtschaft umgewandelt.


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