Oft geht man achtlos an einem Kunstwerk vorbei, weil es so alltäglich für uns geworden ist. Für Elkes Projekt „Kunst braucht kein Museum“ habe ich nun endlich mal recherchiert, was der Hintergrund der Skultpur Hoffnung ist, die in Ramersdorf inmitten einer Wohnanlage der GEWOFAG steht.

Der Künstler Josef Fromm erklärt sein Werk wie folgt:
„Auf den ersten Blick sieht der Betrachter eine Kugel, auf der Menschen stehen. Bei genauerem Hinsehen erkennt er, dass diese Kugel von tiefen Rissen durchzogen ist. Die Risse in dieser Plastik durchziehen die Kugel von oben bis unten, reißen Abgründe auf, die uns bewusst machen, dass wir unmittelbar am Rande der Zerstörung unserer Welt stehen. Die einzige Hoffnung angesichts dieser vom endgültigen Bersten bedrohten Welt sehe ich in Händen, die halten: Auf allen Seiten der zerklüfteten, gespaltenen Kugel stehen Menschen, die sich die Hände reichen. Jemandem bewusst die Hand zu geben festigt grundsätzlich menschliche Beziehungen (…) Hände die Halten ist die einzige Hoffnung.“

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