Februar 2012


Bei meiner Suche nach passenden Fotos für meinen Beitrag zu “Unterföhring” bin ich auf dieses Kunstwerk gestoßen, das wunderbar zu Elkes Projekt “Kunst braucht kein Museum” passt.

Leider hab ich bei unserer Radltour nur diese Skulptur – einmal von vorne und einmal im Gegenlicht – fotografiert, aber nicht die entsprechende Hinweistafel dazu abgelichtet.

Bei den frühlingshaften Temperaturen bis 18 Grad, die für diese Woche vorhergesagt wurden, wird es jetzt wirklich Zeit, das Radl zu putzen, so dass ich die entsprchenden Informationen nachliefern kann … :-)

Beim Buchstaben U für das Geo-ABC breche ich meine eigene Regel, nur Stadtteile von München zu zeigen, denn aus Zeitmangel muss ich immer noch auf Archivfotos zurückgreifen.

Deshalb zeige ich diesmal ein paar Fotos von einer Radltour zu den Seen in der Gemeinde Unterföhring, die sich im Gegensatz zu der Schwestergemeinde Oberföhring (noch?) nicht auf Münchner Grund und Boden befindet.

Unterföhring ist vor allem als Medienstandort bekannt und hat dank der Ansiedlung weiterer großer Unternehmen ein sehr hohes Gewerbesteuereinkommen, so dass die Gemeinde nicht nur schuldenfrei ist, sondern in den letzten Jahren sogar Rücklagen von ca. 30.000 € pro Einwohner gebildet hat.

Ein bisschen verspätet kommt meine Farbe zum Buchstaben D bei Frau Waldspechts Farben-ABC.

Zur Zeit kann ich leider meinem Blogthema “München” nicht so ausgiebig folgen wie ich es gerne möchte, denn nach dem Umzug am Montag ist noch lange nicht alles am richtigen Platz. Aber zumindest hab ich dabei ein dübelgraues Motiv gefunden … :-)

Und sobald in meinem Arbeitszimmer der PC und das WLAN wieder läuft, kann ich auch wieder ausgiebige Blogspaziergänge unternehmen, denn zur Zeit komme ich mit dem alten Laptop bzw. Iphone nur im Zeitlupentempo ins Internet … da bohr ich mich lieber weiter durch die Mauern der neuen Wohnung! :-D

Diese Herzerl für Frau Waldspecht habe ich in einem Schwabinger Hinterhof gefunden.

Hinter dem Fenster mit der herzigen Beleuchtung befindet sich der Ausstellungsraum von Ingo Maurer, wo wir uns auf der Suche nach Lampen für unsere neue Wohnung ausführlich umgeschaut haben (und auch fündig wurden!)

Der Blick vom Keller bis ins Dachgeschoss im Treppenhaus unserer neuen Wohnung erinnerte mich an das Licht am Ende des Tunnels. Pessimisten warnen zwar davor, dass dies auch ein entgegenkommender Zug sein könnte, aber ich bin sehr zuversichtlich und denke, dass wir die letzten Umzugstage auch noch gut überstehen werden … ;-)

Vermutlich wird es hier ein paar Tage stiller werden, bis der Internetanschluss in der neuen Wohnung steht und ich mein neues Arbeitszimmer eingerichtet hab … also dann, bis bald! :-)

… kommen’S nach Freiham!”

So wirbt ein bekannter Möbelgigant für sein neues Einrichtungshaus im Münchner Südwesten. Für uns ist das zwar nicht gerade der nächste Weg, aber da ich bereits neben allen Möbelhäusern im Norden und Osten Münchens inklusive dem “schwedischen” und einem mit “Übergröße” auch die Designerläden in der Altstadt nach einem passenden Bücherregal für unsere neue Wohnung durchgesucht hatte, sind wir vergangene Woche hier gelandet.

Noch vor einigen Jahren gab es rund um das Gut Freiham mit seiner historischen Schlosswirtschaft und dem wunderschönen Biergarten nur Wiesen und Felder – mittlerweile wird das Gut auf allen Seiten von Autobahnen umschlossen.

Beim Buchstaben T für das Geo-ABC geht es diesmal ins Grüne, und zwar in die Isarauen nach Thalkirchen.

Den meisten München-Besuchern ist der Stadtteil wohl durch den Tierpark Hellabrunn bekannt, der seine natürliche Landschaft von den Bächen bekommen hat, die von der Isar dafür abgezweigt wurden. Und wer schon mal eine feucht-fröhliche Floßfahrt auf der Isar erlebt hat, kennt auch die Zentrallände in Thalkirchen am Ende des Floßkanals.

Wie der Name sagt, hat der Ort seine Gründung einer Marienwallfahrt zu verdanken. In einer Einsiedelei, die auch der Gottesmutter gewidmet war, hat sich 1724 der berühmte Hofmaler Cosmas Damian Asam niedergelassen. Die Fresken an seinem Schlössl wurden in den letzten Jahren aufwändig restauriert – heute befindet sich dort ein beliebtes Gasthaus mit dem “richtigen” Bier … ;-)

Für Elkes Projekt “Kunst braucht kein Museum” hab ich mir diesmal ein Objekt ausgesucht, das mir schon lange ein Rätsel war, denn es befindet sich weder eine Hinweistafel an diesem Kunstwerk, noch konnte ich darüber etwas im Kunst- & Kulturführer von Josef H. Biller/Hans-Peter Rasp nachlesen.

So etwas weckt natürlich meine Neugier und deshalb stellte ich eine Anfrage an das Kulturreferat München, das ja für Kunst im Öffentlichen Raum zuständig ist.

Vom Baureferat der Stadt München erhielt ich schließlich die Auskunft, dass es sich um ein Werk von Erwin Wiegerling handelt, das allerdings nur Bestandteil einer temporären Ausstellung war. Anscheinend wurde aber vergessen, den Baumstamm nach der vor Jahren gezeigten Ausstellung in der ehemaligen Karmelitenkirche wieder zu entfernen und nun wird geprüft, wer für die Beseitigung des Objekts zuständig ist.

Womit aber für mich immer noch die Frage offen bleibt, ob ich das Foto jetzt veröffentlichen darf oder nicht – und so zeige ich es jetzt einfach im Rahmen der Panoramafreiheit, womit wieder mal das Sprichwort “Wer lang fragt, geht lang irr” bewiesen wäre … ;-)

Gleich links neben dem Müllerschen Volksbad ist das Muffatwerk am gelben Turm zu erkennen. In dem ehemaligen Elektrizitätswerk befindet sich mittlerweile ein Kulturzentrum für Konzerte, Clubabende und Parties – gleich dahinter verläuft der Auer Mühlbach, aus dem die Energie für die erste elektrische Straßenbeleuchtung Münchens gewonnen wurde.

Und da bei Andys Projekt, in dem die Teilnehmer ihren Blick auf ihre Heimatstadt zeigen sollen, im Februar die Vorgabe Brücke lautet, hab ich mir den Kabelsteg ausgesucht, der seinen Namen von den elektrischen Kabeln erhalten hat, die vom Muffatwerk auf der rechten Isarseite in die Innenstadt geleitet wurden.

… als im Januar war es am Mittwoch, als ich mein Februarfoto für das Jahreszeitenprojekt aufgenommen hab – und jetzt ist auch ein bisschen mehr Schnee zu sehen, so dass der Winter mittlerweile auch seinen Namen verdient!

Dieser Blick von der Praterinsel aus auf das schöne Jugendstilbad wird im Sommer durch das Laub der Bäume fast völlig verdeckt.

Mein Monatsfoto vom selben Standort wie im Januar gibt es wie immer auf der —> Extraseite zu sehen.

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