… sei Schwabing, meinte vor gut einem Jahrhundert Franziska zu Reventlow, die Gräfin von Schwabing, die wie keine andere das Lebensgefühl der Schwabinger Bohème verkörpert hat.

Der Stadtteil, den ich heute beim Buchstaben S für das Geo-ABC zeige, erhielt dann in den 60er Jahren durch die Studenten und ihren „Schwabinger Krawallen“ auf der Leopoldstraße internationale Berühmtheit. Allerdings befindet sich weder die Technische Hochschule noch die Universität in Schwabing sondern in der Maxvorstadt, die ich im Geo-Projekt bereits vorgestellt habe. Schwabing beginnt genau genommen erst hinter dem Siegestor, an dem während der Fußball-WM eine Riesenleinwand angebracht war und damit die Leopoldstraße zur absoluten „Fanmeile“ mutieren ließ.

Auf meiner kleinen Collage ist etwas von dem liebenswert-verträumten Schwabing zu sehen mit seinem „Suresnes-Schlössl“, das sich hinter hohen Mauern verbirgt, und der „Seidl-Villa“, die als Veranstaltungsort für die Münchner Volkshochschule dient. Das Fassadendetail an der Franz-Joseph-Straße steht stellvertretend für den Jugendstil, der in Schwabing entstanden ist.

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