Ausnahmsweise muss ich beim „J“ für das Geo-ABC auf Archivfotos zurückgreifen, denn die für Sonntag geplante Radltour fiel buchstäblich ins Wasser. Zum Glück hab ich aber genug Material auf meiner Festplatte, um euch den Münchner Ortsteil Johanneskirchen auch bildlich präsentieren zu können.

Bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 815 wurde die Kirche St. Johann Baptist erwähnt, darin ist auch von dem Bier die Rede, das Johanneskirchen an das Hochstift in Freising abliefern musste. Bei der Gemeindebildung in Bayern 1818 wurde Johanneskirchen eine selbstständige Gemeinde, 1820 wurde sie Teil der Gemeinde Daglfing, das wiederum am 1. Januar 1930 nach München eingemeindet wurde.

Auf meinem Radlweg zum Feringasee, der allerdings schon zum Gemeindegebiet von Unterföhring gehört, komme ich immer an diesem Kircherl vorbei, das noch die ursprüngliche Form einer Kirchenburg hat.

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