Ob es ihn wirklich gab, ist historisch nicht bewiesen – trotzdem bekam der Schmied von Kochel auf dem Sendlinger Berg Anfang des 20. Jahrhunderts ein Denkmal.

Auch das Fresko an der Außenwand der gegenüberliegenen Alten Pfarrkirche St. Margaret erinnert an die Sendlinger Mordweihnacht am 24. und 25. Dezember 1705, als sich die Oberländer Bauern gegen die österreichische Besatzung während des Spanischen Erbfolgekriegs erhoben. Obwohl sie nur unzureichnet bewaffnet waren, versuchten sie München unter dem Motto: „Lieber bairisch sterben als österreichisch verderben“ von der Belagerung zu befreien und wurden von den Besatzern am Sendlinger Berg regelrecht niedergemetzelt.

Wie eng die Kirche mit dem Haus Wittelsbach und der Münchner Stadtgeschichte verbunden ist, zeigen die beiden Wappen an dem stuckierten Baldachintuch im Innenraum des Kirchenschiffs.

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