Wenn sich heute schon die Sonne kaum sehen lässt, zeige ich für das „Tick-Tack-Projekt“ wenigstens eine Uhr mit einem freundlichen Vollmondgesicht, an dem vor allem die langen Wimpern auffallen. Gefunden hab ich sie an der Fassade des Max-Josef-Stifts, einem Mädchengymnasium, das bereits auf eine fast 200jährige Geschichte zurückblicken kann. Durch den Einfluss der Aufklärung entstanden zu Beginn des 19. Jahr- hunderts höhere Schulen für Mädchen – aber erst im Jahr 1903 konnten die ersten Frauen zu den Sternen greifen, als man ihnen endlich das Studium an den bayerischen Universitäten erlaubte.

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