Beim „E“ für das Geo-ABC wollte ich eigentlich den Ortsteil Englschalking vorstellen, aber für alle München- fans zeige ich jetzt doch ein paar Impressionen vom Englischen Garten. Wenn ich morgens mit dem Radl in die Innenstadt fahre, führt mich der direkte Weg am Chinesischen Turm und Monopteros vorbei, noch bevor die Studenten ihren Studienplatz an den Eisbach verlegen und man vor lauter Menschen keine Wiesen mehr sieht.

Leider erleben die meisten München-Besucher den Park nur im überfüllten Zustand am Wochenende oder in den Abendstunden, doch früh morgens an einem Wochentag gehört der größte innerstädtische Park der Welt den Joggern und Radlfahrern noch ganz alleine.

„Und was ist jetzt eigentlich englisch an diesem Garten?“, werde ich oft bei meinen Radl- führungen gefragt. Die Antwort: Was heute wie die gewachsene Natur aussieht, wurde vor über 200 Jahren genauestens geplant, so dass aus dem ehemaligen Jagdgebiet der Wittelsbacher mit seinen sumpfigen Auwäldern ein Landschaftspark im „englischen Stil“ mit natürlichen Sichtachsen entstehen konnte.

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