Bekanntlich wird im Augsburger Schied zum ersten Mal die Stadt München urkundlich erwähnt. Darin entschied Kaiser Friedrich Barbarossa den Streit um die Isarbrücke zwischen seinem Cousin, dem Herzog Heinrich dem Löwen und seinem Onkel, dem Bischof Otto I. von Freising. München erhielt dadurch das Münz- und Zollrecht, musste aber jahrhundertelang ein Drittel aller Einnahmen an Freising abgeben.

Anscheinend verlief der „Deal“ zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten, denn noch heute sitzen der rotbärtige Kaiser und der Bischof einträchtig nebeneinander am romanischen Portal des Freisinger Doms.

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