Beim Buchstaben „T“ für Claras Alphabet der Tiere kann ich endlich mal ein paar lebendige Münchner Viecherl zeigen.

Mittlerweile werden die Tauben ja mit elektrisch geladenen Drähten von den Gebäuden verscheucht, aber in den Parks finden sie immer noch genügend Rückzugsorte.

Ganz anders war es in der „guaden alten Zeit“ vor dem zweiten Weltkrieg. Damals lebte in München Therese Schedlbauer, besser bekannt als das „Taubenmutterl“. Täglich versorgte sie an über vierzig Futterplätzen die Tauben der Stadt. Anlässlich der 800-Jahr-Feier Münchens stiftete ihr die Bayerische Vereinsbank einen von Josef Henselmann gestalteten Brunnen mit Majolikafigur, der sich heute im Amirahof der Einkaufspassage Fünf Höfe befindet.

Advertisements