Mittlerweile hat ja Munditia bereits die etwas kryptisch formulierte Lösung für die gesuchten Hände gefunden.

Für alle, die sich in der Wittelsbacher Geschichte nicht so gut auskennen, sollte ich vielleicht erklären, dass meine Namenspatronin mit dem „Willi vom Glockenspiel“ verheiratet war. Und beide liegen in der Michaelskirche begraben, wo dieser Engel das Weihwasserbecken am Eingang ziert.

Der von Hubert Gerhard im Jahr 1595 gestaltete Engel war ursprünglich für das geplante Grabmal Wilhelms V. vorgesehen. Allerdings hatte dieser durch seinen Baueifer das Land an den Rand des Staatsbankrotts getrieben, so dass sein Sohn, Kurfürst Maximilian I. ein etwas bescheideneres Grabmal realisieren ließ.

Advertisements