Wer in München an einem Sonntagmorgen bei strahlendem Sonnenschein und Neuschnee erstmal gemütlich frühstückt, bevor er sich in Richtung Berge aufmacht, der muss sich nicht wundern, wenn im Autoradio bereits vor den besetzten Parkplätzen in den naheliegenden Skigebieten gewarnt wird.

Aber zum Glück gibt es ja noch andere Möglichkeiten, um einen Blick in die Berge zu werfen – z.B. bei einer Wanderung auf den Voglherd, einen Aussichtspunkt bei Miesbach.

Dort befindet sich eine Tuffsteinsäule, die um 1890 zu Ehren des königlich bayerischen Notars Kammerer errichtet wurde, der jeden Tag auf den Vogelherd spazierengegangen ist. Kein Wunder, denn die Aussicht ist einfach phänomenal: Im Norden ragt der Irschenberg auf, im Osten liegt das Inntal und im Süden sind Schwarzenberg, Breitenstein und Wendelstein zu erkennen.

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