Bereits um 1230 bestand in München ein jüdischer Friedhof, der heute allerdings nicht mehr existiert. 1442 wurden die Juden aus München vertrieben und die Synagoge und der Friedhof zerstört.

Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts durften sich wieder Juden in der Stadt niederlassen. 1816 begann man mit dem Bau des jüdischen Friedhofs in der Thalkirchner Straße, der 1907 aufgrund fehlender Erweiterungsmöglichkeiten geschlossen wurde und nur an wenigen Tagen im Jahr im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann.

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