G wie Gebäude


Bei diesem Motiv musste ich natürlich sofort an Kalles Katzen denken, aber es eignet sich natürlich auch als Beitrag für Veras Fenster;-)

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Die Fassade des im neoklassizistischen Jugendstil erbauten Mietshauses zieren Pilaster und fantasievoller Stuckdekor, und auch die Eingangstür kann sich sehen lassen. Es wurde 1899 vom Architektenduo Henry Helbig und Ernst Haiger entworfen und ist in Schwabing, in der Römerstraße 11 zu finden.

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Diesmal zeige ich für Ruthies Projekt “I see faces” den Pfosten eines Gartenzauns, der mich während eines Spaziergangs in der Mittagspause angelacht hat.

Das Gebäude am Karolinenplatz 5a lässt mit seinem großzügigen Vorgarten noch der Gartenstadtcharakter, der ursprünglich als Bauweise für die Villen entlang der Brienner Straße geplant war, erahnen.

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Weil das Wetter an diesem Wochenende weder zum Bergwandern noch zu einer Radltour einlud, hab ich mich ganz spontan einem Stadtführungs-Spaziergang durch West-Schwabing angeschlossen, der von Stattreisen angeboten wurde.

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Bis zu seiner Eingemeindung Ende des 19. Jahrhunderts hat der als “Münchner Bohème-Viertel” zu literarischer Berühmtheit gelangte Stadtteil noch ein ruhiges Leben als kleines Bauerndorf vor den Toren der Stadt geführt.

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Genauso wie im Englischen Garten markiert die Burgfriedensäule am Elisabethplatz heute noch die Stelle, wo die Grenze zu Münchens war.

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Beim Spaziergang durch Schwabing trifft man auf Fassaden, die im Jugendstil gestaltet wurden. Diese kunstgeschichtliche Epoche, die auch als “Art nouveau” bekannt wurde, erhielt ihren Namen durch die 1896 gegründete Münchner illustrierte Kulturzeitschrift “Jugend”.

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Dass aus dem ehemaligen Bauerndorf bald eine beliebte Wohngegend wurde, zeigen die im Historismus gestalteten herrschaftlichen Gebäude.

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Natürlich gehörte damals zum gehobenen Lebensstil auch eine Dienstbotenwohnung über der Remise, wo die Kutschpferde untergebracht waren.

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Auf unserem Spaziergang trafen wir auf die ehemaligen Wohnorte berühmter Maler und Literaten, und fanden auch eine Hinweistafel zur berühmt-berüchtigten Schwabinger “Skandal-Gräfin”, die diesen Namen wohl vor allem wegen ihrer damals revolutionären Ansichten zum Thema “Männer” erhalten hatte.

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Es wurde aber nicht nur von der Vergangenheit erzählt, sondern wir erlebten Schwabing auch als modernes Viertel, in dem sich noch kleine selbstständige Läden wie z.B. die Buchhandlung Lehmkuhl halten können.

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Dass sich die Zeiten inzwischen doch sehr geändert haben, zeigt nicht zuletzt, dass im ehemaligen “Milchhäusl” am Elisabethmarkt inzwischen ein Lokal mit Biergarten eingezogen ist. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Bau nämlich vom Arzt und Abstinenzler Carl Brendel angeregt, der persönlich darüber wachte, dass hier jeden Morgen ab 5 Uhr früh Milch ausgegeben wurde, weil er sich die “Eindämmung des Völkergifts Alkohol” zum Ziel gesetzt hatte.

Und weil die Milch heute noch gesund ist – und weil’s gestern so kalt war! – hab ich mir dort im “Milchstandl” einen warmen Milchkaffee (natürlich mit Apfelkuchen!) schmecken lassen … :-)

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Auch nach der Renovierung zum Palais an der Oper hat das in den vergangenen Jahren als Hauptpost genutzte Gebäude eindeutig sein “italienisches Flair” behalten. Allerdings sind die streng geheimen “ausländische Investoren” wohl mehr im Osten zu suchen, so dass die Münchner die Edelimmobilie am Max-Joseph-Platz auch als “Russenpalast” bezeichnen.

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Einen ganz anderen Baustil hat dieses von Zeitgenossen abfällig als “Russenhaus” bezeichnete Wohnhaus von Gabriele Münter in Murnau, in dem sie Anfang des 20. Jahrhunderts mit Wassily Kandinsky gelebt hat. Ab 12. September widmet das Stadtmuseum ihr und weiteren Künstlerinnen, die um die Jahrhundertwende nach München kamen, eine Ausstellung unter dem Titel “Ab nach München!”

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Für die Aktion “Send me an Angel” bei Sabienes Traumalbum zeige ich euch heute einen “königstreuen” Engel, der mir jedes Mal auffällt, wenn ich mit der Tram an diesem Eckhaus vorbeifahre. Mit dem Reliefporträt des Prinzregenten Luitpold wollten die Bewohner der Ende des 19. Jahrhunderts im neubarocken Stil gebauten Villa wohl ihre Verbundenheit mit dem Haus Wittelsbach demonstrieren.

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Wo genau sich das Gebäude befindet, verrate ich jetzt noch nicht, denn um zu sehen, ob hier überhaupt noch ein paar München-Kenner mitlesen, mach ich jetzt einfach ein Rätsel daraus:

Wem ist denn dieser Engel auch schon mal aufgefallen?

Kaum bin ich aus dem Urlaub zurück, schenkt uns der Sommer wieder das herrlichste Biergartenwetter!

Da ist es nur naheliegend, das heutige “Montagsherzerl” für euch und Frau Waldspecht aus dem berühmtesten Biergarten Münchens mitzubringen. Leider (oder Gottseidank?) kann man die Musik, die vom Chinesischen Turm im Hintergrund ertönte, auf dem Foto nicht hören … ;-)

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Aber zumindest kann ich euch die Abendstimmung zeigen, als sich der Himmel rosa verfärbte – einfach hinreißend!

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rostparade_logo Normalerweise heißt es ja immer, dass Männer nicht älter sondern nur reifer werden, aber zumindest nagt der Zahn der Zeit bei diesen Hinweisschildern an beiden Geschlechtern gleichermaßen … :-)

Zu finden ist dieses im wahrsten Sinn des Wortes “stille Örtchen” auf dem Waldfriedhof Solln und kommt nun noch schnell vor Ultimo des Monats Juni für Frau Tonaris “Rostparade” zum Einsatz.

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