Wer sich nach schönem Wetter sehnt, dem gönne ich es von Herzen. Ich wünsche mir einfach nur ein paar Tage ohne Wecker, ohne PC, ohne Buchführung … und so spricht mir Joachim Ringelnatz wieder mal aus der Seele!
Ein Pfingstgedichtchen will heraus
Ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
Ins Neue, ins Grüne.
Wenn sich der Himmel grau bezieht,
Mich stört`s nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
Der merkt doch: Es ist Pfingsten.
Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
Wie Hühner Eier legen,
Und gehe festlich und geschmückt —
Pfingstochse meinetwegen —
Dem Honorar entgegen.
Joachim Ringelnatz (1883-1934)

24. Mai 2012 at 23:46
Tage ohne Wecker sind immer gut
Dem Ringelnatz seine frechen Gedichte mochte ich auch schon immer sehr.
Dieses war mir neu.
danke dafür!
Und Dir/Euch ein schönes langes Pfingtwochenende
C.V
25. Mai 2012 at 19:24
Liebe Renate,
genau das wünsche ich mir auch! Ringelnatz hat für vieles genau die richtigen (augenzwinkernden) Worte gefunden, herrliches Gedicht!
Entspannte Pfingsttage und liebe Grüße
moni
26. Mai 2012 at 18:33
Liebe Renate,
dann wünsche ich dir ein erholsames Pfingstfest, Liebe Grüssle kalle
30. Mai 2012 at 20:00
Mein Radiowecker geht jeden Tag an, die erste Stunde ist recht leise. Wenn ich also noch müde bin, bekomm ich das gar nicht mit. Die zweite Stunde, die ist richtig laut. Aber das ist dann auch ok.
Das Wetter war ja überall an Pfingsten ne Wucht!
Ich hoffe, du konntest dich erholen.
Der Ringelnatz ist ja wieder einfach nur herrlich.